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Informationsmittel und

-ressourcen in der Islamwissenschaft

Thomas Ripper

 

Inhalt

  Einleitung    
1.
  Wörterbücher 1. 1. Arabische Wörterbücher
    1. 2. Persische Wörterbücher
    1. 3. Türkische Wörterbücher
2.
  Systematische 2. 1. Arabische Grammatik
  Grammatiken 2. 2. Persische Grammatik
    2. 3. Türkische Grammatik
3.
  Nachschlagewerke 3. 1. Arabische Literaturgeschichte
  zur Literaturgeschichte 3. 2. Persische Literaturgeschichte
    3. 3. Türkische Literaturgeschichte
4.
  Bibliographien
5.
  Buchhändlerkataloge, Verlags- und Buchhandelsverzeichnisse
6.
  Enzyklopädien
7.
  Biographische Nachschlagewerke
8.
  Geographische Nachschlagewerke
9.
  Sonstige Hilfsmittel (vor allem: Korankonkordanzen; Datenbanken
  und Konkordanzen zu hadît-Sammlungen; šawâhid-Indices; Namenlexika; genealogische und chronologische Tabellen zu Herrscherdynastien, Amts- und Regierungszeiten; Tabellen zur Umrechnung zwischen muslimischer und christlicher Zeitrechnung)
10.
  Informationsmittel im Internet

 

 

Einleitung

Bei der Auswahl wichtiger Informationsmittel im Bereich der Islamwissenschaften wurden Angaben zu den Werken, ihrem Verwendungsnutzen und ihren Recherchemöglichkeiten gemacht. Im Anschluss daran findet jeweils eine Bewertung statt. Einige fachlich weniger bedeutende oder von ihren Erschließungsmethoden weniger interessante Informationsressourcen wurden der Vollständigkeit halber und entweder ohne Bewertung oder gänzlich ohne weiteren Kommentar angeführt. Ist der Gebrauch eines Werkes z. B. aufgrund seines einführenden oder allgemeingültigen Charakters bzw. aufgrund einer übersichtlichen, auf das Wesentliche beschränkten Auswahl der Einträge auch für den Einstieg in das islamwissenschaftliche Studium zu empfehlen, wird die bibliographische Angabe durch Unterstreichung hervorgehoben.

Die Einbeziehung von Wörterbüchern, systematischen Grammatiken und Nachschlagewerken zur Literaturgeschichte erschien mir notwendig, da mit der Aufnahme von Titeln aus der islamischsprachigen Literatur meist das Nachschlagen der grammatisch korrekten Transkription oder der vollständigen Autorennamen (u. U. mit Lebensdaten bzw. biographischen Angaben) verbunden ist. Wichtigstes Hilfsmittel in dieser Hinsicht ist nach meiner Ansicht ‘Alî Akbar Dehhodâs Logat-nâme, ein einsprachiges persisches Wörterbuch mit enzyklopädischem Charakter. Hier finden sich Informationen zum Ursprung der Worte, im Falle von Namen z. T. ausführliche Biographien, und es lassen sich leicht die korrekte Vokalisierung eines sonst kaum nachweisbaren Wortes, der vollständige Name oder die Lebensdaten einer Person ermitteln.

Auch einige literaturgeschichtlich bedeutende mittelalterliche Biographiensammlungen und geographische Nachschlagewerke habe ich einbezogen, da sich oft nur hier Personennamen oder geographische Begriffe der klassischen Zeit des Islams nachweisen lassen. Beispielhaft werden daher die Recherchemöglichkeiten in Ibn ’Asâkirs biographischem Lexikon Târîh madînat Dimašq, dem mit 80 Bänden umfangreichsten Geschichtswerk der islamischen Welt, detaillierter beschrieben.
Wie bei den hier behandelten Informationsmitteln im Internet üblich, werden auch in dieser Hausarbeit die meisten Sonderzeichen der Transliteration, da sie sich in HTML Dokumenten nicht korrekt darstellen lassen, durch einfache lateinische Zeichen ersetzt. Nur für die langen Vokale und die Buchstaben tâ’, hâ’, dâl, šîn konnten Sonderzeichen verwendet werden, während behelfsmäßig sowohl ’ain als auch hamza durch ein Hochkomma (’) umschrieben sind.

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Wörterbücher

Arabische Wörterbücher

 

Wörterbuch der Klassischen Arabischen Sprache, hg. v. d. Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, bearbeitet von Manfred Ullmann.

Bislang sind erschienen:
Bd. 1, Wiesbaden 1970: Buchstabe kâf
Bd. 2, Teil 1, Wiesbaden 1983: lâm bis ladm
Bd. 2, Teil 2, Wiesbaden 1991: latt bis li-kai
Bd. 2, Teil 3, Wiesbaden 2000: lam bis lauh
Bd. 2, Teil 4, Wiesbaden 2009: lawâ bis lîwân

Arabisch-deutsches Wörterbuch. Erfasst wird der klassische arabische Wortschatz von der vorislamischen Zeit bis ins frühe islamische Mittelalter. Bei der dem arabischen Alphabet gemäßen Anordnung der Begriffe werden grundsätzlich nur die Radikale (d. h. der Wortstamm) berücksichtigt. Zu jedem Wort finden sich zahlreiche Belege aus der nach dem aktuellen Stand der Forschung erschlossenen klassischen Literatur, d. h. unter Berücksichtigung von Neueditionen alter Texte. Diese mit einer langen Bearbeitungsdauer einhergehende gewissenhafte Recherche führt in den aufeinanderfolgend erscheinenden Bänden zu immer umfangreicheren Wörterbuchartikeln, was eine schnelle Orientierung zunehmend schwieriger macht. Auf diese Weise sollen „zuverlässige Aussagen über die Wortbedeutungen, über die Frequenz der Wörter, ihre Stilebene, ihre historische Verbreitung und Entwicklung" gewährleistet werden. (Bd. 2, Teil 1, S. VIII)

Die Wörterbuchartikel behandeln – getrennt durch einen schwarzen Querbalken – nacheinander die verschiedenen Bedeutungen eines Wortes, welche in der klassischen arabischen Literatur Erwähnung fanden. Zu den jeweiligen Bedeutungen werden die Erläuterungen aus den traditionellen Nationallexikographien der Araber sowie die aus den modernen Lexika aufgeführt. Zudem sind Thesen aus der Forschungsliteratur hinsichtlich einer richtigen Übersetzung sowie Beispielsätze aus der klassischen Literatur für die Verwendung des betreffenden Wortes in seinen grammatischen Formen angegeben. Stammt das Zitat aus einer Edition, welche auch die Übersetzung in eine westeuropäische Sprache enthält, so wird diese ebenfalls angeführt.

Bewertung: Von dem so konzipierten Gesamtwerk ist zwar bislang nur ein kleiner Teil erschienen, hinsichtlich dieser Bände ersetzt es jedoch weitgehend das Nachschlagen in den zahlreichen zuvor erschienen Wörterbüchern. Unter informations- als auch unter islamwissenschaftlichen Gesichtspunkten wird das Werk insoweit seinen Ansprüchen gerecht, als für das Übersetzen schwieriger Passagen in klassischen Texten zu dem gesuchten Wort auf einen Blick alle bisherigen Übersetzungsvorschläge namhafter Gelehrter geboten werden. Aufgrund seiner durch die Materialfülle bedingten Unübersichtlichkeit ist der Gebrauch dieses Wörterbuches nur ergänzend beispielsweise zu dem für das ständige schnelle Nachschlagen optimalen Arabischen Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart von Hans Wehr sinnvoll. Das entscheidende Manko ist, dass ein solch anspruchsvolles Projekt auf absehbare Zeit nicht vollendet werden kann und bislang nur die mit den Buchstaben kâf und lâm beginnenden Wortstämme erfasst sind.

 

 

Georg Wilhelm Freytag, Lexicon Arabico-Latinum, 4 Bde., Halle 1830-1837.

Arabisch-lateinisches Wörterbuch. Bei den nach den Radikalen der Wörter angeordneten Eintragungen folgen z. B. hinter den entsprechenden römischen Ziffern die einzelnen Verbalstämme. Unter jeweils einem neuen Stichwort werden dann die übrigen Ableitungen der Verbalwurzeln angeführt (Substantive, Adjektive). Die Angaben stützen sich vor allem auf die mittelalterlichen Wörterbücher der klassischen Sprache von Ismâ’îl al-Gauharî († 1002) und Muhammad Fîrûzâbâdî († 1413).

Bewertung: Das im Vergleich zu den in dieser Liste genannten Werken von Ullmann, Lane und Kazimirski eher knapp gefasste Wörterbuch eignet sich in erster Linie für das schnelle Erfassen der nach traditioneller Lehrmeinung gängigen Bedeutungen von Wörtern der klassischen arabischen Sprache. Dieser Nutzen ist insofern nicht zu unterschätzen, als die in den Werken von Ullmann, Lane und Kazimirski vorhandene große Auswahl an seltenen Bedeutungsvarianten auch leicht zu Fehlinterpretationen bei der Übersetzung verleiten kann.

 

 

Edward William Lane, An Arabic-English Lexicon, 8 Bde., London/Edinburgh 1863-1893.

Arabisch-englisches Wörterbuch. Die Wörter sind nach den Radikalen (dem Wortstamm) sortiert. Die Bedeutung der Begriffe oder die Übersetzung von Beispielsätzen wird nach den traditionellen arabischen Nachschlagewerken bzw. nach sonstigen Belegen aus der klassischen Literatur zitiert, z. B.: (TA.). Im Vorwort auf S. XXXI (Indications of Authorities) werden diese Abkürzungen dann aufgelöst, z. B.: TA, The „Táj el-’Aroos" oder Har, El-Hareeree’s „Makámát", the Commentary on; 2nd edit. of Paris. Aufgrund des großen Umfanges der einzelnen Wörterbuchabschnitte folgen die Ableitungen der Verbalstämme der Übersichtlichkeit wegen jeweils nach arabischen Ziffern mit einem neuen Absatz, die übrigen Ableitungen (Substantive, Adjektive) mit dem Stichwort in einem jeweils neuen Absatz.

Bewertung: Ähnlich wie bei dem in dieser Hausarbeit zuerst angeführten Wörterbuch der Klassischen Arabischen Sprache liegt der Nutzen des Werkes von Lane in der ausführlichen Auflistung von Belegstellen und Beispielsätzen zu den verschiedensten Bedeutungen der Wörter des klassischen Arabisch. Zwar sind die Angaben in den einzelnen Eintragungen (z. B. die Auflistungen der Bedeutungsvarianten) bei weitem nicht so umfassend wie in dem Wörterbuch der Klassischen Arabischen Sprache, dafür handelt es sich jedoch um ein abgeschlossenes Projekt. Soweit es sich also beim Übersetzen schwieriger Textstellen um mit den Buchstaben kâf und lâm beginnende Wortstämme handelt, wird man sinnvollerweise die Belegstellen im Wörterbuch der Klassischen Arabischen Sprache nachschlagen und ansonsten auf Lanes Wörterbuch zurückgreifen.

 

 

Albert de Biberstein Kazimirski, Dictionnaire Arabe-Français, Paris 1860.

Arabisch-französisches Wörterbuch. Bei den nach den Radikalen der Wörter angeordneten Eintragungen folgen z. B. hinter den entsprechenden römischen Ziffern die einzelnen Verbalstämme und hinter arabischen Ziffern verschiedene Bedeutungen eines Stammes. Unter jeweils einem neuen Stichwort werden dann die übrigen Ableitungen der Verbalwurzeln angeführt (Substantive, Adjektive). Neben den Begriffen der klassischen Literatur finden sich hier auch Wörter der zur Zeit des Autors gesprochenen arabischen Sprache, insbesondere der Dialekte von Algerien und Marokko.

Bewertung: Bei dem speziell auf das klassische Arabisch ausgerichteten Werk von Kazimirski handelt es sich um einen sinnvollen Kompromiss zwischen Ausführlichkeit und Übersichtlichkeit. Die Anzahl der in den Einträgen angeführten Bedeutungsvarianten geht deutlich über die in den Einträgen von Freytags Lexicon Arabico-Latinum hinaus und entspricht in etwa der Anzahl der in Lanes Arabic-English Lexicon genannten Bedeutungsvarianten. Wie dies in bescheidenerem Maße und hinsichtlich der arabischen Sprache im Allgemeinen auch für Hans Wehrs Wörterbuch gilt, wird hier jedoch durch den Verzicht auf das umfassende Zitieren unzähliger seltener Belegstellen eine leichte Handhabung ermöglicht. Somit ist schnelles Nachschlagen bei gleichzeitigem Überblick über meist alle bislang erfassten Bedeutungsvarianten der Wörter möglich, während beispielsweise die Suche in Lanes Wörterbuch viel Zeit kostet und in der Masse von Beispielsätzen aus der klassischen Literatur eventuell eine wichtige Grundbedeutung übersehen wird.

 

 

Götz Schregle, Arabisch-Deutsches Wörterbuch.

Bislang sind erschienen:
Bd. 1, 1. Lieferung, Wiesbaden 1981 bis Bd. 2, 3. u. 4. Lieferung, Stuttgart 1992 (bis Buchstabe qâf).

Arabisch-deutsches Wörterbuch. Die Wörter sind nach den Radikalen sortiert. Unter der Grundbedeutung erscheinen eingerückt die abgewandelten Begriffe. Für dieses Wörterbuch des modernen Arabisch hatte Schregle in 20 Jahren 200 000 Belege aus aktuellen Texten und Rundfunksendungen zusammengetragen. Der in den arabischen Lexika (teilweise auch bei Hans Wehr, Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart, Wiesbaden 1952) enthaltene tradierte Wortschatz, welcher nicht mehr Bestandteil des Neuhocharabischen ist, wurde hingegen nicht übernommen. In dünner Schrift erscheint dann das Wort, den deutschen Komposita entsprechend, im Zusammenhang mit weiteren Begriffen. Auf römische Ziffern folgen die grammatischen Kategorien des Stichwortes (z. B. I = Subst.; II = Adj.), auf arabische Ziffern die verschiedenen Grundbedeutungen. „Gleichlautende arabische Radikalverbindungen, die nichts miteinander zu tun haben, werden getrennt aufgeführt und nummeriert, z. B. ¹haitu (wo), ²hiytîy (hethitisch)." (Bd. 1, 1. Lieferung, S. XIII)

 

 

Hans Wehr, Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart, Beirut 1977 (4. Nachdruck der Ausgabe Wiesbaden 1952).

Arabisch-deutsches Wörterbuch. Die Wörter sind nach den Radikalen sortiert. Das Belegmaterial entnahm Wehr hauptsächlich der ägyptischen Schriftsprache, da Ägypten als literarisch produktivstes arabisches Land das Neuhocharabische stark prägte. Aber auch sprachliche Besonderheiten anderer Länder z. B. in der Verwaltungsterminologie wurden berücksichtigt. Stilistisch anspruchsvollere Texte enthalten oft Wendungen der altarabischen und klassischen Literatur, Zitate aus dem Koran bzw. der alten Dichtung, weshalb dieses Sprachgut, soweit es in dem modernen Belegmaterial vorkam, auch in das Wörterbuch aufgenommen wurde.

In den Eintragungen sind „nach den zehn Stammformen des Verbums sämtliche nominalen Bildungen der Länge nach verzeichnet, abgesehen von den Masâdir oder Verbalsubstantiven des II. bis X. Stammes und den Partizipien, die am Schluss des jeweiligen Artikels aufgeführt werden." (S. VIII) Die kleingeschriebenen Abkürzungen äg., syr., ir. und tun. bezeichnen einen Ausdruck des entsprechenden Lokaldialektes, während die großgeschriebenen Abkürzungen Äg., Syr., Ir. und Tun. auf Begriffe der Hochsprache für öffentliche Einrichtungen, Behörden, Ämter usw. in den jeweiligen Ländern hinweisen. Ein Gedankenstrich innerhalb einer Eintragung hebt die Bedeutung zuvor genannter grammatischer Formen für die folgenden Ableitungen auf.

Bewertung: Beim häufigen Nachschlagen von in der Literatur gängigen Begriffen sollte sowohl hinsichtlich des klassischen als auch des modernen Arabisch zunächst Hans Wehrs Wörterbuch verwendet werden. Die Ausgabe Beirut 1977 liegt in einem Band vor, der eine bequeme Recherche sowie einen bequemen Transport des Nachschlagewerkes ermöglicht. Wollte man sich hingegen vornehmlich auf Lanes Werk stützen, sollte man im Lesesaal schon einen Platz direkt neben dem Aufstellungsort reserviert haben und auch dann ist das Manövrieren zwischen acht Bänden zeitraubend. In einer optimal ausgewogenen Zusammenstellung bietet hingegen das Arabische Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart genau den Wortschatz, welcher für das Verständnis anspruchsvoller Texte nötig ist. Die Erläuterungen in den Eintragungen sind zwar hinsichtlich ihrer Allgemeingültigkeit zuverlässig, es kann allerdings im Einzelfall vorkommen, dass der Suchende einen in der klassischen Literatur oder im heutigen Sprachgebrauch angewandten Ausdruck nur in der von diesem abweichenden abstrakten und theoretisch korrekten Form vorfindet.

 

 

Ibn Manzûr, Lisân al-’Arab, 9 Bde. (davon 3 Registerbände), Kairo 1981-1986.

CD-ROM: Bairut, Dar Sadir, 1995
Ibn Manzûr, Gamâl ad-Dîn Abu ’l-Fadl Muhammad Ibn Mukarram (* 630/1232-1233, † 711/1311-1312; Verfasser eines einsprachigen arabischen Wörterbuches; siehe auch den Kommentar im folgenden Eintrag)

 

 

Murtadâ az-Zabîdî, Tâg al-’Arûs, 40 Bde., Al-Kuwait 1965-2001.

Murtadâ az-Zabîdî, Abu ’l-Faid Muhammad Ibn ’Abd ar-Razzâq (* 1145/1732-1733, † 1205/1790-1791; Verfasser eines Kommentars zu dem arabischen Wörterbuch al-Qâmûs al-muhît von Muhammad Fîrûzâbâdî, † 816/1413-1414).
Wie Schregle im Vorwort zu seinem arabisch-deutschen Wörterbuch ausführt, sind die beiden letztgenannten Standardwerke jedoch aus Sicht des heutigen Nutzers in gewissen Punkten unzulänglich.

„Der für uns empfindlichste Mangel der arabischen Nationalwörterbücher, vor allem der großen, wie des Lisân al-’arab und des Tâc al-’arûs, besteht bekanntlich darin, daß innerhalb der einzelnen Wurzeln jede erkennbare Disposition fehlt." (Jörg Kraemer, Studien zur altarabischen Lexikographie nach Istanbuler und Berliner Handschriften, Oriens 6, 1953, S. 204, zitiert nach: Götz Schregle, Arabisch-Deutsches Wörterbuch, Bd. 1, 1. Lieferung, Wiesbaden 1981, S. VII, Anm. 9)

Gemäß Schregle liegt somit der große Nachteil dieser Wörterbücher in den mangelhaften Methoden der Worterklärung. (Götz Schregle, Arabisch-Deutsches Wörterbuch, Bd. 1, 1. Lieferung, Wiesbaden 1981, S. VII) „Zu den gravierenden Mängeln der einheimischen Lexika gehört auch ihre normative Ausrichtung. Im großen und ganzen ist nur die Literatur berücksichtigt, die bis zum Ende der Umayyadenherrschaft geschaffen worden ist." (ebd. S. XIII)

 

Götz Schregle, Deutsch-Arabisches Wörterbuch, Beirut 1977 (Nachdruck der Ausgabe Wiesbaden 1974).

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Persische Wörterbücher

 

‘Alî Akbar Dehhodâ, Logat-nâme, 14 Bde., Teheran ²1993-1994.

Persisch-persisches Wörterbuch. Die Wörter sind nach ihrer Buchstabenfolge sortiert. Bei dem Werk ‘Alî Akbar Dehhodâs († 1955) handelt es sich um ein Wörterbuch mit enzyklopädischem Charakter. Durch engzeiligen Kleindruck und dünnes Papier konnte der vollständige Inhalt der ersten Ausgabe (Teheran 1956-1975) mit 36 Bänden auf 14 Bände komprimiert werden. Jedes bislang im persischen Schrifttum vorgekommene Wort soll hier aufgeführt sein. Die Ausdrücke sind jeweils mit der Vokalisation bzw. den möglichen Vokalisierungsvarianten angegeben. Im Text der Eintragungen finden sich Informationen zum Ursprung der Wörter, im Falle von Namen z. T. ausführliche Biographien, im Falle von Orten u. a. als Zitate die entsprechenden Abschnitte (in persischer Übersetzung) der bedeutendsten mittelalterlichen arabischen Geographen.

Bewertung: Da sich in diesem Werk auch unzählige seltene Begriffe und Personennamen des islamischen Kulturraumes finden, lassen sich leicht die (nach Ansicht Dehhodâs) korrekte Vokalisierung eines sonst kaum nachweisbaren Wortes, der vollständige Name oder die Lebensdaten einer Person ermitteln. Besonders hilfreich sind in diesem Zusammenhang auch die zahlreichen Verweise von Namensbestandteilen auf den Haupteintrag. Leider sind die Angaben zu Personen oder Orten nicht nach einem einheitlichen Kategorienschema angeordnet, sondern wurden literarisch geschmackvoll und abwechslungsreich in die z. T. sehr langen Textabschnitte eingestreut, was die Suche gelegentlich etwas mühsam macht. Aufgrund seiner vielseitigen Anwendbarkeit als Wörterbuch, Lexikon und Enzyklopädie hinsichtlich des persischen und islamischen Wortschatzes sowie der persischen und islamischen Kultur im Allgemeinen handelt es sich bei dem Logat-nâme um eines der wichtigsten Nachschlagewerke für die Islamwissenschaft.

 

 

Francis Joseph Steingass, A Comprehensive Persian-English Dictionary, London 1892.

Persisch-englisches Wörterbuch. Die Wörter sind nach ihrer Buchstabenfolge sortiert. Steingass möchte auch einen umfassenden arabischen Wortschatz bieten, „hauptsächlich in Bezug auf das unbegrenzte Ausmaß, in dem die besten persischen Schriftsteller von der arabischen Sprache Gebrauch machen, entweder um ihren Stil zu bereichern oder um ihre Gelehrsamkeit zu zeigen." (S. V) Einem Ausdruck von nichtpersischem Ursprung vorangestellt sind die Großbuchstaben A., G., H., M., T., R. für arabische, griechische, indische, mongolische, türkische und russische Fremdwörter. „Wo lediglich ein arabisches Element, entweder als Teil eines Kompositums oder als Formativ mit dem persischen verbunden ist oder wo ein Wort beiden Sprachen gemeinsam ist ohne sicheren Nachweis, zu welcher es ursprünglich gehörte, wurde ein kleines a vorangestellt und in der gleichen Weise mutatis mutandis im Hinblick auf andere Sprachen." (S. VIII)

In den Eintragungen folgt auf das Wort in der persischen Schrift die Transliteration mit lateinischen Buchstaben. Hierbei vermittelt der Autor nicht die exakte Aussprache, welche ohnehin nur durch mündlichen Unterricht makellos erlernt werden könne, sondern „exakte Entsprechungen für die graphische Form der der betreffenden Sprache eigenen Konsonanten und Vokale". Ein mit der Angabe (m.c.), d. h. „modern colloquialism", gekennzeichneter Ausdruck wurde zwar modernen Werken entnommen und ist im aktuellen Sprachgebrauch üblich, könnte jedoch auch in der älteren Literatur Verwendung gefunden haben.

Bewertung: Dieses Werk bietet für das Übersetzen klassischer Texte des Neupersischen die zuverlässigsten Angaben. Nützlich sind im Wörterbuch von Steingass vor allem die in jedem Eintrag zahlreich angegebenen Bedeutungsvarianten aber auch der Hinweis auf einen eventuellen nichtpersischen Ursprung der Wörter. Beides scheint auf den ersten Blick auch für Heims New Persian-English Dictionary zuzutreffen, welches ähnlich umfangreich ist und ebenfalls die von ihrem Ursprung nichtpersischen Wörter entsprechend kennzeichnet. Da gelegentlich von Persern zu hören ist, sie bevorzugten für ihre Übersetzungen ins Englische Haims Wörterbuch, gehe ich davon aus, dass der Vorteil bei Haim in exakten englischen Entsprechungen für das persische Gebrauchsvokabular der Gegenwart besteht, während bei Steingass der Schwerpunkt eher auf den durch die klassische Literatur belegten variantenreichen Bedeutungen der Wörter liegt, was dem Anwender bei der Übersetzung klassischer Texte mehr Möglichkeiten der Interpretation gibt.

 

 

Heinrich F. J. Junker und Bozorg Alavi, Persisch-Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1975.

Persisch-deutsches Wörterbuch. Die Wörter sind nach ihrer Buchstabenfolge sortiert. Homonyme werden durch eine kleine Ziffer vor dem persischen Wort gekennzeichnet. Sind die deutschen Begriffe in ihrer Bedeutung synonym, werden sie durch Komma getrennt, sind sie ähnlich, werden sie durch Semikolon getrennt, sind sie völlig verschieden, wird ihnen jeweils ein Großbuchstabe (A., B., C., …) vorangestellt. Die Autoren verwenden eine Umschrift, bei der eher die genaue Wiedergabe der Aussprache und weniger die der arabischen Schriftzeichen im Vordergrund steht.

Bewertung: Wie beim häufigen Nachschlagen von in der arabischen Literatur gängigen Begriffen zunächst Hans Wehrs Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart verwendet werden sollte, gilt Entprechendes hinsichtlich der persischen Sprache für das Persisch-Deutsche Wörterbuch von Junker und Alavi. Hier ist eine bequeme Recherche sowie ein bequemer Transport des Nachschlagewerkes möglich. In der Regel findet sich in dem Werk der Wortschatz, welcher für das Verständnis anspruchsvoller Texte nötig ist. Die Eintragungen enthalten nur die wesentlichen Grundbedeutungen der heutigen Schriftsprache und ermöglichen dadurch eine bessere erste Übersicht. Lässt sich so zu einer schwierigen Textstelle nicht die korrekte Übersetzung ermitteln, sollte erst das persisch-englische Wörterbuch von Steingass und im äußersten Fall Dehhodâs Logat-nâme zu Rate gezogen werden. Ist die Stelle sogleich als typisch arabischer Ausdruck zu erkennen (Artikel, Genitivverbindung), ist wie bei der Übersetzung eines Begriffes aus der klassischen arabischen Literatur vorzugehen (siehe oben; zu empfehlen ist hier beispielsweise das Werk von Kazimirski).

 

 

Fritz Wolff, Glossar zu Ferdousis Schahname, Hildesheim 1965 (Nachdruck der Ausgabe Berlin 1935).

Persisch-deutsches Glossar. Die Wörter sind nach ihrer Buchstabenfolge sortiert. Das detaillierte Verzeichnis liefert für die in dem von Abu ’l-Qâsim Mansûr Firdausî († 1020) verfassten iranischen Nationalepos Šâh-nâme vorkommenden Ausdrücke neben der Umschrift die deutsche Bedeutung. Zu jedem Eintrag finden sich auch die Belegstellen mit Band- und Seitenzahlen der Šâh-nâme-Edition von J. Mohl (Firdousi, Le livre des rois, 7 Bde., Paris 1838-1878). Eine als Supplementband vorliegende (und in der Ausgabe Hildesheim 1965 enthaltene) Verskonkordanz zu den Editionen von T. Macan (Firdausi, The Shah Nameh, 4 Bde., Kalkutta 1829) sowie von J. A. Vullers und S. Landauer (Firdusii liber regum qui inscribitur Schahname, 3 Bde., Leiden 1877-1884) ermöglicht das Auffinden der Belegstellen auch in diesen.

Bewertung: Behält man die Tatsache im Auge, dass hier die speziell mit dem Inhalt des Šâh-nâme im Zusammenhang stehenden und im elften Jahrhundert gebräuchlichen Bedeutungen der Wörter angeführt sind, so lässt sich das (praktischerweise persisch-deutsche) Glossar doch sinnvoll ergänzend zu dem (persisch-englischen) Wörterbuch von Steingass auf der Suche nach einer passenden deutschen Übersetzung verwenden. Im Übrigen wurde das Neupersische von Firdausî sowie den Literaten jener Zeit geprägt. Im Bewusstsein jedes Iraners sind zudem die Namen und Begriffe seines Nationalepos' mit ihren spezifischen Bedeutungen präsent. Beim Übersetzen einer Textstelle aus der späteren Literatur wäre folglich zu prüfen, ob es sich bei dem Eintrag im Glossar um eine über die Jahrhunderte unverändert gebliebene Grundbedeutung des Neupersischen handelt oder ob im Falle einer Šâh-nâme-spezifischen Bedeutung diese sich in der betreffenden Textpassage widerspiegeln könnte.

 

S. Haim, New Persian-English Dictionary, 2 Bde., Teheran 6. Aufl. 1985.

Amir Aschraf Aryanpour, Deutsch-Persisches Wörterbuch, Teheran ²1999.

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Türkische Wörterbücher

 

Jules Théodore Zenker, Dictionnaire Turc – Arabe – Persan, 2 Bde., Leipzig 1866-1876.

Osmanisch-deutsch-französisches Wörterbuch. Die Wörter sind nach ihrer Buchstabenfolge sortiert. Das Werk umfasst sowohl den Wortschatz türkischen als auch den nichttürkischen Ursprunges, nicht nur die speziellen arabischen Fachwörter, sondern ebenfalls die in der osmanischen Literatur alternativ zum persischen Ausdruck verwendeten arabischen Verbalsubstantive, Infinitive und Partizipien. Große Aufmerksamkeit widmete der Autor den persischen Fremdwörtern. Zu Beginn jeder Eintragung bezeichnen die Kleinbuchstaben a, t, p oder to den arabischen, türkischen, persischen oder persisch-türkischen Ursprung der Wörter. Im Unterschied zu den mit p gekennzeichneten „rein" persischen Ausdrücken bestimmt to die persischen Ausdrücke, welche nach Ansicht Zenkers ihrerseits einen türkischen Ursprung haben.

Es folgt der Begriff, erst in der arabischen Schrift des Osmanischen, dann in einer Transkription mit lateinischen Buchstaben. Im Anschluss daran wird das Wort durch die Abkürzungen Subst., Vb., Adv. oder Adj., eventuell auch Pl. von …, definiert. Die Übersetzung der Bedeutungen erfolgt so vollständig wie möglich ins Französische. Darüber hinaus werden die Ausdrücke und Redewendungen ausführlicher auf Deutsch erläutert. In zahlreichen Fällen führt Zenker zwecks eindeutiger Definition der Bedeutung auch türkische, arabische oder persische Synonyme an, die er in seinen orientalischen Quellen vorgefunden hatte. Nach römischen Ziffern werden schließlich abgewandelte Formen (z. B. endirmek, endirilmek, endirémemek) aufgelistet.

Bewertung: Im Gegensatz zur arabischen oder neupersischen Schriftsprache, die bis heute durch den Koran oder große Werke wie beispielsweise Abu ’l-Qâsim Mansûr Firdausîs († 1020) Šâh-nâme geprägt sind und bei denen für die Übersetzung sowohl mittelalterlicher als auch heutiger Texte in der Regel das gleiche Wörterbuch oder die gleiche Grammatik verwendet werden kann, hat das Osmanische bzw. die türkische Schriftsprache im Laufe der Jahrhunderte erhebliche und grundsätzliche Veränderungen erfahren. Daher lässt sich nur schwer eine bestimmte Vorgehensweise für das Nachschlagen von Begriffen, nacheinander erst in einem eher allgemeingültigen und dann in eher spezifischen Wörterbüchern, empfehlen. Beim Übersetzen schwieriger Textstellen sollten generell möglichst viele Werke gleichberechtigt zu Rate gezogen werden.

Beim häufigen Nachschlagen gängiger Begriffe kann zunächst in Zenkers Dictionnaire Turc – Arabe – Persan recherchiert werden, da sich hier auch viele der in der alten Sprache dominierenden persischen Ausdrücke finden und die Übersetzung praktischerweise in Deutsch angegeben wird. Alternativen sind die ebenfalls eher allgemeingültigen Werke von Devellioglu sowie Redhouse. Bei dem Turkish and English Lexicon von Redhouse ist darauf zu achten, dass es sich um die Ausgabe Constantinopel 1890 handelt. Ähnlich wie bei Zenker sind hier nämlich auch die zahlreichen persischen bzw. arabischen Ausdrücke der alten Sprache angeführt, welche in der später überarbeiteten Fassung (James W. Redhouse, Yeni Türkçe-Ingilizce Sözlük, Istanbul 1968; in späteren Auflagen nur Türkçe-Ingilizce Sözlük genannt) zugunsten einer größeren Anzahl neutürkischer Begriffe weggelassen wurden. Dadurch verliert die überarbeitete Fassung hinsichtlich des Osmanischen allerdings ihren allgemeingültigen Charakter, welcher die Voraussetzung für das schnelle Nachschlagen unspektakulärer Begriffe ist. Statt dessen müsste hier sofort für jeden Einzelfall entschieden werden, ob es sich um einen rein türkischen Ausdruck handelt, welcher dann in der neuen Ausgabe angeführt ist, oder ob man unmittelbar auf das Comprehensive Persian-English Dictionary von Steingass zurückzugreifen hat.

Führt die Recherche in den genannten Werken zu keinem befriedigenden Ergebnis, sollte im Falle einer altosmanischen Textstelle wie bei der Übersetzung eines Textes aus der klassischen persischen Literatur vorgegangen werden (siehe oben; vor allem ist hier das Wörterbuch von Steingass zu empfehlen) bzw. wie bei der Übersetzung eines Textes aus der klassischen arabischen Literatur, wenn die Stelle sogleich als typisch arabischer Ausdruck zu erkennen ist (Artikel, Genitivverbindung). Handelt es sich hingegen um einen osmanischen Text späterer Epochen, kann in den zeitgenössischen osmanisch-osmanischen Wörterbüchern nachgeschlagen werden, welche allerdings nicht einfach zu handhaben sind. Ohne näher auf diese Art Lexika einzugehen, möchte ich nur zwei unlängst neu aufgelegte Werke nennen: Ahmet Vefik Pasas Lehce-i Osmânî, Ankara 2000, und Âsim Efendis Burhân-i Kati, Ankara 2000.

 

 

James W. Redhouse, A Turkish and English Lexicon, Constantinople 1890.

Osmanisch-englisches Wörterbuch. Die Wörter sind nach ihrer Buchstabenfolge sortiert. Zu Beginn jeder Eintragung bezeichnen die Großbuchstaben A, P oder T den arabischen, persischen oder türkischen Ursprung der Wörter. Die Ausdrücke werden erst in der arabischen Schrift des Osmanischen angeführt, gefolgt von einer Transkription in lateinischen Buchstaben. Für den im Osmanischen Ungeübten lässt diese der heutigen Landessprache der Türkei ähnliche transkribierte Form die Aussprache leichter erkennen. Die Eintragungen enthalten neben den auf arabische Ziffern folgenden verschiedenen Wortbedeutungen in englischer Übersetzung auch alle von dem Autor zusammengetragenen Komposita und Satzzusammenhänge mit besonderer Bedeutung. Als Quellen dienten Redhouse neben den traditionellen osmanischen auch arabische und persische Wörterbücher bzw. Belegstellen aus der klassischen Literatur.

Bewertung: Siehe oben die Bewertung bei Jules Théodore Zenkers Dictionnaire Turc – Arabe – Persan.

 

 

Ferit Devellioglu, Osmanlica-Türkçe Ansiklopedik, Ankara 17. Aufl. 2000.

Osmanisch-türkisches Wörterbuch. Die Wörter sind in ihrer transkribierten Form nach dem lateinischen Alphabet sortiert. Ergänzend wird der jeweilige Ausdruck in der arabischen Schrift des Osmanischen dargestellt und die Bedeutung in der heutigen türkischen Sprache erläutert.

Bewertung: Siehe oben die Bewertung bei Jules Théodore Zenkers Dictionnaire Turc – Arabe – Persan.

 

 

Karl Steuerwald, Türkisch-Deutsches Wörterbuch, Wiesbaden 1972.

„Das vorliegende Wörterbuch … soll der Erschließung möglichst aller in Lateinschrift vorliegenden türkischen Originaltexte dienen und außerdem der gesprochenen Sprache gebührend Rechnung tragen. Dementsprechend war sowohl das ältere Wortgut zu berücksichtigen wie auch die Neubildungen und Neuübernahmen." (S. VII)

Bewertung: Hier handelt es sich um das Standardhilfsmittel für Übersetzungen aus der mit lateinischen Buchstaben geschriebenen Landessprache der heutigen Türkei. Hinsichtlich der Übersetzung von Texten aus der Gegenwartsliteratur ist das Werk von Steuerwald in jedem Fall dem weiter unten genannten Yeni Türkçe-Ingilizce Sözlük vorzuziehen, da dieses letztlich ein überarbeitetes Osmanisch-Wörterbuch darstellt. Das Osmanische unterscheidet sich aber nicht nur in der Grammatik, sondern auch im Wortschatz erheblich von der heutigen türkischen Staatssprache. Die Reformen in Richtung eines Ersetzens von Begriffen arabischen und persischen Ursprungs durch rein türkisch konstruierte Ausdrücke wurden allerdings in den lezten Jahrzehnten weiter vorangetrieben, weshalb sich mittlerweile auch bei Steuerwald nicht immer der aktuell z. B. in den Medien gebräuchliche Wortschatz finden lässt.

 

 

Kasgarli Mahmut, Divanü lûgat-it-türk, türk. Übers. v. Besim Atalay.

Bd. 1, Ankara 4. Aufl. 1998: Tercümesi
Bd. 2, Ankara 4. Aufl. 1998: Tercümesi
Bd. 3, Ankara 4. Aufl. 1999: Tercümesi
Bd. 4, Ankara 4. Aufl. 1999: Dizini/Endeks

Bewertung: Dieses im Jahre 466 H. (1072-1073 n. Chr.) auf Arabisch abgefasste Nachschlagewerk mit Erläuterungen zu türkischen Ausdrücken ist eine Fundgrube für mittelalterliches türkisches Sprachgut.

 

 

Gyula Moravcsik, Byzantinoturcica.

Bd. 1, Leiden 3. Aufl. 1983: Die byzantinischen Quellen der Geschichte der Türkvölker
Bd. 2, Leiden 3. Aufl. 1983: Sprachreste der Türkvölker in den byzantinischen Quellen

Bewertung: Der zweite Band dieses Werkes stellt eine Fundgrube für mittelalterliches türkisches Sprachgut dar und erlaubt in Ergänzung zu der Schreibweise alttürkischer Wörter mit arabischen Buchstaben in dem oben genannten Divanü lûgat-it-türk durch die Schreibweise alttürkischer Wörter in griechischer Schrift weitere Rückschlüsse auf deren Aussprache.

 

 

Ahmet Vefik Pasa, Lehce-i Osmânî, hg. v. Recep Toparli, Ankara 2000.

Bewertung: Siehe oben die Bewertung bei Jules Théodore Zenkers Dictionnaire Turc – Arabe – Persan.

 

Âsim Efendi, Burhân-i Kati, hg. v. Mürsel Öztürk und Derya Örs.

Bewertung: Siehe oben die Bewertung bei Jules Théodore Zenkers Dictionnaire Turc – Arabe – Persan.

 

James W. Redhouse, Yeni Türkçe-Ingilizce Sözlük, Istanbul 1968.

Es handelt sich hier um eine überarbeitete Fassung von dem Werk: James W. Redhouse, A Turkish and English Lexicon, Constantinople 1890. In der Originalausgabe von 1890 waren zahlreiche persische bzw. arabische Ausdrücke der alten osmanischen Sprache angeführt, welche in der später überarbeiteten Fassung von 1968 zugunsten einer größeren Anzahl neutürkischer Begriffe weggelassen wurden. In späteren Nachdrucken, wie der 11. Auflage Istanbul 1998, wird das Werk statt Yeni Türkçe-Ingilizce Sözlük nur noch Türkçe-Ingilizce Sözlük genannt.

Bewertung: Siehe oben die Bewertungen bei Jules Théodore Zenkers Dictionnaire Turc – Arabe – Persan und bei Karl Steuerwalds Türkisch-Deutschem Wörterbuch.

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Systematische Grammatiken

Arabische Grammatik

 

Wolfdietrich Fischer, Grammatik des klassischen Arabisch, Wiesbaden ²1987.

Anders als in didaktisch aufgebauten Lehrbüchern ist der hier behandelte Stoff (ähnlich wie in den unten angeführten Grammatiken der persischen und türkischen Sprache) nach den rein grammatikalischen Gesichtspunkten Schriftlehre, Lautlehre, Formenlehre, Syntax und Paradigmata systematisch gegliedert. Die Paradigmata sind auf 21 Seiten in Form von Tabellen übersichtlich dargestellt. In den Kapiteln Schriftlehre und Syntax werden die Beispiele mit vokalisierter arabischer Schrift dargestellt. Bei der Lautlehre hingegen wird der unvokalisierte arabische Text durch eine Transkription ergänzt. Dies ermöglicht hinsichtlich arabischer Ausdrücke in ihren verschiedenen grammatischen Formen das Nachschlagen der wissenschaftlich korrekten Darstellungsweise in lateinischen Buchstaben. Der Index verweist sowohl auf die deutschen Fachbegriffe als auch auf die arabischen Musterworte, Präfixe, Suffixe u.s.w..

Bewertung: Das Werk ist sehr gut geeignet als Nachschlagewerk, da die Angaben auf das Wesentliche beschränkt und übersichtlich angeordnet sind. Hier finden sich in einem handlichen Band nicht nur die in der klassischen Literatur gebräuchlichen grammatischen Formen erläutert, sondern auch die lediglich für den Text des Koran typischen. Bei der Übersetzung einer Sure aus dem Koran als Prüfungsvorbereitung konnte ich alle dort vorkommenden Wortformen und Satzkonstruktionen mit Hilfe jener Grammatik zumindest nachvollziehen. Für die zuverlässige Übersetzung besonders schwieriger Stellen sollten jedoch zusätzlich die Monographien und Zeitschriftenartikel herangezogen werden, welche speziell zu dem entsprechenden grammatikalischen Problem verfasst worden sind. Die wichtigsten dieser Abhandlungen sind abgesehen von der neuesten Forschungsliteratur praktischerweise im Literaturverzeichnis der Grammatik von Fischer thematisch geordnet aufgelistet. Im Übrigen eignet sich das Werk ebenfalls hervorragend für das lineare Lesen, wenn man sich beispielsweise vor einer Prüfung die wesentlichen Elemente der arabischen Grammatik in systematischer Ordnung noch einmal vergegenwärtigen möchte.

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Persische Grammatik

 

Parwîz Nâtil Hânlarî, Dastûr-e zabân-e fârsî, Teheran 16. Aufl. 1377/1998.

Komprimierte und systematische Darstellung der persischen Grammatik ohne Index, aber mit detailliertem Inhaltsverzeichnis.

Bewertung: Das Werk gilt als die beste persischsprachige systematische Grammatik. Die Angaben sind auf das Wesentliche beschränkt und übersichtlich angeordnet.

 

 

Parwîz Nâtil Hânlarî, Târîh-e zabân-e fârsî, 3 Bde., Teheran 6. Aufl. 1377/1998.

Grammatik des Persischen unter Berücksichtigung der historischen Sprachentwicklung. Band 1 behandelt die Entwicklung der iranischen Sprachfamilie von den Anfängen über die vorislamischen bis zu den heutigen iranischen Sprachen. Am Ende findet sich auch ein Index themenbezogener Ausdrücke und grammatischer Fachtermini. Band 2 enthält eine Beschreibung des literarischen Belegmaterials, eine historische Lautlehre der Darî genannten frühneupersischen Sprache Nordostirans, eine allgemeine Lautlehre sowie eine umfassende historische Formenlehre der Verben. Band 3 erläutert den Aufbau der Wörter z. B. mit Suffixen oder Präfixen, die historische Formenlehre der Nomina sowie der Adverbien, die historische Entwicklung der Partikel und des Satzaufbaus.

 

Gilbert Lazard, Grammaire du persan contemporain, Paris 1957.

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Türkische Grammatik

 

Hans Joachim Kissling, Osmanisch-Türkische Grammatik, Wiesbaden 1960.

Grammatik der türkischen Sprache. Das Werk „stellt dem Leser die Staatssprache der heutigen Türkei vor, die nach der Überzeugung des Verfassers durchaus identisch ist mit der Sprache des einstigen Osmanischen Reiches." (S. 2) Somit ist die Grammatik auch als Standardwerk für die heutige Landessprache der Türkei gedacht. Das Fehlen eines Registers wird durch ein mit acht Seiten Umfang sehr ausführliches Inhaltsverzeichnis weitgehend ausgeglichen. Abgesehen von den Erläuterungen in der Einleitung und einem Beispieltext mit Transkription werden die osmanischen Wörter in der Grammatik nur in ihrer transkribierten Form mit lateinischen Buchstaben wiedergegeben. Durch vorangestelltes fettes A und Kleindruck gekennzeichnete Abschnitte über ausgestorbenes Sprachgut ergänzen an manchen Stellen den Text.

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Nachschlagewerke zur Literaturgeschichte

Arabische Literaturgeschichte

 

Carl Brockelmann, Geschichte der arabischen Litteratur.

Bd. 1, Leiden 1943 (zweite, den Supplementbänden angepasste Auflage): die arabische Nationalliteratur bis ca. 750; die islamische Literatur in arabischer Sprache ca. 750 - ca. 1258
Bd. 2, Leiden 1949 (zweite, den Supplementbänden angepasste Auflage): der Niedergang der islamischen Literatur ca. 1258 bis zur Gegenwart
Supplementband 1, Leiden 1937: die arabische Nationalliteratur bis ca. 750; die islamische Literatur in arabischer Sprache ca. 750 - ca. 1258
Supplementband 2, Leiden 1938: der Niedergang der islamischen Literatur ca. 1258 bis zur englischen Okkupation von Ägypten
Supplementband 3, Leiden 1942: die moderne arabische Literatur seit der englischen Okkupation von Ägypten; Indices

Im dritten Supplementband finden sich auf den Seiten 503-1190 Register zu den Verfassernamen, den Titeln sowie zu den europäischen Herausgebern und Bearbeitern.

Bewertung: Das Werk enthält wertvolle Informationen sowohl zu den literaturgeschichtlich bedeutenden als auch zu den wenig bekannten Handschriften sowie zu den jeweiligen Autoren. Beispielsweise bei der Katalogisierung arabischer Handschriften eignet es sich hervorragend für das erste Nachschlagen vollständiger Autoren- und Titelangaben. Wenn es sich nicht um bekannte, in der Encyclopédie de l’Islam erwähnte Autoren und Titel handelt, sollten diese allerdings noch einmal anhand der wichtigsten bibliographischen und biographischen Nachschlagewerke überprüft werden. Besonders hilfreich ist die Auflistung aller Brockelmann bekannten Handschriften mit ihren Aufbewahrungsorten. So lassen sich leicht zu Vergleichszwecken andere Abschriften des zu katalogisierenden, in handschriftlicher Form vorliegenden Werkes lokalisieren und über die entsprechenden publizierten Kataloge aufgearbeiteter Bestände genauere Angaben ermitteln.

 

 

Fuat Sezgin, Geschichte des Arabischen Schrifttums.

Bd. 1, Leiden 1967: Qur’ânwissenschaften, Hadît, Geschichte, Fiqh, Dogmatik, Mystik bis ca. 430 H.
Bd. 2, Leiden 1975: Poesie bis ca. 430 H.
Bd. 3, Leiden 1970: Medizin, Pharmazie, Zoologie, Tierheilkunde bis ca. 430 H.
Bd. 4, Leiden 1971: Alchimie, Chemie, Botanik, Agrikultur bis ca. 430 H.
Bd. 5, Leiden 1974: Mathematik bis ca. 430 H.
Bd. 6, Leiden 1978: Astronomie bis ca. 430 H.
Bd. 7, Leiden 1979: Astrologie, Meteorologie und Verwandtes bis ca. 430 H.
Bd. 8, Leiden 1982: Lexikographie bis ca. 430 H.
Bd. 9, Leiden 1984: Grammatik bis ca. 430 H.
Bd. 10, Frankfurt 2000: Mathematische Geographie und Kartographie im Islam und ihr Fortleben im Abendland, historische Darstellung, Teil 1.
Bd. 11, Frankfurt 2000: Mathematische Geographie und Kartographie im Islam und ihr Fortleben im Abendland, historische Darstellung, Teil 2.
Bd. 12, Frankfurt 2000: Mathematische Geographie und Kartographie im Islam und ihr Fortleben im Abendland, Kartenband.

Diese Literaturgeschichte behandelt das arabische Schrifttum nur für die klassische Zeit, d. h. ab dem Aufkommen des Islam bis ca. 1000 n.Chr.. Am Ende der einzelnen Bände finden sich jeweils vier folgendermaßen betitelte Indices: I. Autoren, II. Büchertitel, III. Moderne Verfasser, Herausgeber, Bearbeiter, IV. Signaturen anonymer Handschriften. Mittels einer 1995 in Frankfurt erschienenen Zusammenstellung von Gesamtindices zu Band I – IX lässt sich jeweils in einem Register nach I. Autoren, II. Büchertiteln und III. Modernen Verfassern, Herausgebern, Bearbeitern recherchieren. Das Verzeichnis zu den Büchertiteln ist weiter aufgegliedert in A. Arabische und weitere orientalische, B. Griechische sowie C. Lateinische und eingedeutschte.

Bewertung: Im Gegensatz zu dem Werk von Brockelmann wird hier nur eine Epoche der Literaturgeschichte behandelt. Das Schrifttum jener klassischen Zeit stand bislang im Mittelpunkt der Forschung und so wurde ein großer Teil auch schon ediert. Zudem liegt der Schwerpunkt bei Sezgin auf den naturwissenschaftlichen Abhandlungen, welche in vielen Handschriftensammlungen nur einen sehr kleinen Teil ausmachen dürften. Abgesehen von diesen speziellen Bereichen ist man also beispielsweise bei Katalogisierungsarbeiten hinsichtlich mangelhaft oder gar nicht erschlossener Handschriftenbestände immer noch auf das Nachschlagen in Brockelmanns Geschichte der arabischen Litteratur angewiesen.

 

 

Georg Graf, Geschichte der christlichen arabischen Literatur.

Bd 1, Vatikanstadt 1944: Die Übersetzungen
Bd 2, Vatikanstadt 1947: Die Schriftsteller bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts
Bd 3, Vatikanstadt 1949: Die Schriftsteller von der Mitte des 15. bis zum Ende des 19. Jhs. Melchiten, Maroniten
Bd 4, Vatikanstadt 1951: Die Schriftsteller von der Mitte des 15. bis zum Ende des 19. Jhs. Syrer, Armenier, Kopten. Missionsliteratur, Profanliteratur
Bd 5, Vatikanstadt 1953: Register

 

Ewald Wagner, Grundzüge der klassischen arabischen Dichtung, 2 Bde., Darmstadt 1987-1988.

Cambridge History of Arabic Literature, 4 Bde., Cambridge 1983-1992.

Julie Scott Meisami und Paul Starkey, Encyclopedia of Arabic Literature, 2 Bde., London 1998.

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Persische Literaturgeschichte

 

Charles Ambrose Storey, Persian Literature, A Bio-Bibliographical Survey.

Bd. 1 (Qur’ânic Literature; History and Biography) Teil 1, London 1927-39: Qur’ânic Literature; History
Bd. 1 (Qur’ânic Literature; History and Biography) Teil 2, London 1953: Biography; Additions and Corrections; Indexes
Bd. 2, Teil 1, London 1958: A. Mathematics, B. Weights and Measures, C. Astronomy and Astrology, D. Geography
Bd. 2, Teil 2, London 1971: E. Medicine
Bd. 2, Teil 3, Leiden 1977: F. Encyclopaedias and Miscellanies, G. Arts and Crafts, H. Science, J. Occult Arts
Bd. 3, Teil 1, London 1984: A. Lexicography. B. Grammar. C. Prosody and poetics
Bd. 3, Teil 2, Oxford 1990: D. Rhetoric, riddles and chronograms. E. Ornate prose
Bd. 5, Teil 1 (by François de Blois) London 1992: Poetry to ca. A. D. 1100
Bd. 5, Teil 2 (by François de Blois) London 1994: Poetry ca. A. D. 1100 to 1225
Bd. 5, Teil 3 (by François de Blois) London 1997: Appendix II-IV: Addenda and Corrigenda, Indexes

Bewertung: Das Werk enthält wertvolle Informationen sowohl zu den literaturgeschichtlich bedeutenden als auch zu den wenig bekannten Handschriften sowie zu den jeweiligen Autoren. Abgesehen von der Möglichkeit mit Hilfe von Indices in den Bänden 1 (Index of Titles; Index of Authors, Subjects, etc.) und 5 (Index of Personal Names; Index of Titles) zu recherchieren ist die Auflistung der Handschriften und Drucke innerhalb der oben genannten Themengebiete unübersichtlich gestaltet. So sind beispielsweise die jedem Autor innerhalb der Themengebiete zugedachten Abschnitte im ersten Band optisch kaum voneinander getrennt. Das ausführliche Register in dem 1997 herausgegebenen Band 5, Teil 3 umfasst auch die bis zu diesem Zeitpunkt zahlreich erschienenen Editionen alter Texte. Abgesehen von den genannten Mängeln bietet Storeys Nachschlagewerk für die Arbeit mit persischen Handschriften einen ähnlich großen Nutzen wie Brockelmanns Literaturgeschichte für die Arbeit mit arabischen Handschriften (siehe oben).

 

Jan Rypka, Iranische Literaturgeschichte, Leipzig 1959.

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Türkische Literaturgeschichte

 

Ekmeleddin Ihsanoglu, Osmanli Cografya Literatürü Tarihi, 2 Bde., Istanbul 2000.

Bei dieser Literaturgeschichte handelt es sich um eines der von dem Islâm Tarih, Sanat ve Kültür Arastirma Merkezi (IRCICA) in Istanbul und dessen Generaldirektor Ekmeleddin Ihsanoglu herausgegebenen Standardwerke zur Geschichte der wissenschaftlichen Literatur in osmanischer Zeit. Es behandelt die Geographen, welche im Osmanischen Reich wirkten, sowie ihre Werke. Zudem berücksichtigt es die Autoren, welche sich nur vorübergehend im Osmanischen Reich aufhielten und geographische Werke verfassten. Die im Osmanischen Reich entstandenen anonymen geographischen Werke werden ebenfalls einbezogen. 901 der insgesamt behandelten 1628 Werke (Bücher, Atlanten, Karten, Skizzen) stammen von unbekannten Verfassern, wobei es sich bei 741 der anonymen Werke um gedruckte Karten handelt.

1542 Arbeiten sind auf Osmanisch (T), 84 auf Arabisch (A), 1 auf Persisch (F) und 1 auf Arabisch und Osmanisch abgefasst, was bei den einzelnen Titelangaben mit den Großbuchstaben (T), (A) und (F) vermerkt ist. Die Autoren sind chronologisch nach ihren Todesdaten aufgeführt. In den Eintragungen folgt auf die Kurzbiographie eine alphabetische Liste der Werke des jeweiligen Autors (alle Handschriftenkopien und Drucke) sowie eine Bibliographie zur Forschungsliteratur. Band 2 behandelt auf S. 597-604 Autoren mit unbekannten Lebensdaten und ihre Werke, auf S. 605-761 anonyme Arbeiten, enthält auf S. 763-803 eine allgemeine Bibliographie, auf S. 805-912 Indices zu Personennamen, Titeln in transkribierter Form, Titeln in arabischer Schrift, Orts- und Ländernamen, Institutionen, Kopisten von Handschriften, Eigentümern von Manuskripten sowie zu den in den Kolophonen genannten Orten und Institutionen.

 

Franz Babinger, Die Geschichtsschreiber der Osmanen und ihre Werke, Leipzig 1927.

Elias John Wilkinson Gibb, A History of Ottoman Poetry, 6 Bde, London 1900-1909.

Philologiae Turcicae Fundamenta, 2 Bde., Wiesbaden 1959-1964.
(Bd. 1: Sprachen, Bd. 2: Literaturen)

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Bibliographien

 

Index Islamicus

Diese heute vierteljährlich herausgegebene Bibliographie verzeichnet nach zahlreichen Sachgebieten geordnet die zum Thema Islam neu erschienenen Artikel und Monographien vor allem hinsichtlich der im westlichen Kulturkreis gepflegten Islamwissenschaften. Im Anschluss daran sind die jüngsten Rezensionen zusammengestellt und es folgen Indices zu Stichwörtern und Personennamen.

Die Reihe begann mit dem 1958 von J. D. Pearson in Cambridge unter dem Titel Index Islamicus herausgegebenen Verzeichnis der von 1906 bis 1955 in Zeitschriften oder anderen Sammelwerken erschienenen Artikel zum Thema Islam. Die Angaben waren nach 43 Sachgebieten und zahlreichen Unterthemen geordnet und konnten ansonsten nur über einen Autorenindex recherchiert werden. Dies verhielt sich ebenso bei den Supplementbänden der folgenden Jahre. Der Band für die Jahre 1976-1980 enthielt dann neben den Angaben zu den Artikeln im ersten Teil (hg. v. J. D. Pearson, London 1983) auch einen zweiten Teil mit Angaben zu den Monographien (hg. v. J. D. Pearson und Wolfgang Behn, London 1983).

Danach wurden die Angaben zu Monographien als auch zu Artikeln in den jeweiligen thematischen Abschnitten zusammengefasst. Ab Nummer 4 des siebten Bandes (1983) vergrößerte sich die Anzahl der Themengebiete zunehmend und der Autorenindex wurde durch ein Register themenbezogener Stichworte ergänzt. Ältere wissenschaftliche Literatur findet sich schließlich in dem 1989 von W. H. Behn herausgegebenen Band für die Jahre 1665-1905. Hier sind die Aufsätze wieder gemäß 43 Sachgebieten und zahlreichen Unterthemen verzeichnet. Neben dem Autorenregister, in welchem die Namen dem Library of Congress’ pre – 1956 National union catalog entsprechend angeführt sind, enthält der Band auch einen Subject Index.

Der Index Islamicus ist auch auf CD-ROM erhältlich. Die vierte Edition 2002 umfasst die in den Printversionen verzeichneten Publikationen der Jahre 1906 bis 1999 (z. T. auch bis 2000) sowie Indices zu themenbezogenen Stichworten, Titeln, Autorennamen und Erscheinungsdaten. In der Volltextdatenbank sind die gängigen Möglichkeiten der elektronischen Recherche gegeben. Einige Bibliotheken haben die Lizenz erworben, die elektronische Version der bibliographischen Datenbank auf ihrer Homepage einem bestimmten Kundenkreis (z. B. über alle Computer an der betreffenden Universität oder über ein Passwort) freizuschalten.

 

 

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt: Sondersammelgebiet 6,23 „Vorderer Orient/Nordafrika", Neuerwerbungen.

Regelmäßig wird in diesen Listen über die in Halle neu erworbene islamwissenschaftliche Literatur informiert. Mit dem Sondersammelgebiet Vorderer Orient/Nordafrika unterliegt die Bibliothek der Verpflichtung, die entsprechende Fachliteratur umfassend zu sammeln, weshalb die Neuerwerbungslisten auch einen Überblick über die aktuellen Verlagsangebote darstellen. Inhaltlich sind die bibliographischen Angaben aufgeteilt in die Bereiche Islamwissenschaft; Regionen, Staaten und Völker; Sprachen und Literaturen sowie zahlreiche Unterthemen. So finden sich unter dem Oberbegriff Sprachen und Literaturen beispielsweise Inhalte wie Sprachen und Literaturen am Horn von Afrika, Weitere semitische Sprachen und Literaturen oder Sprache und Literatur Armeniens.

Im Internet sind diese Neuerwerbungslisten unter der URL
http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/bib.3/ssg.6_23/neli.html
oder
http://haweb1.bibliothek.uni-halle.de/neuerw/
verfügbar. Diese werden seit Januar 2001 als PDF-Datei angeboten, womit im Gegensatz zur vorherigen HTML-Version die Sonderzeichen nun vollständig wie in den gedruckten Listen abgebildet werden können.

 

 

Bibliographie der deutschsprachigen Arabistik und Islamkunde, von den Anfängen bis 1986 nebst Literatur über die arabischen Länder der Gegenwart, hg. v. Fuat Sezgin.

Bd. 1, Frankfurt 1990: Allgemeines und Hilfsmittel der Forschung (geordnet nach den Arten der Informationsmittel, kein Index)
Bd. 2, Frankfurt 1990: Islam; Religion und Theologie; Recht und Sitte
Bd. 3, Frankfurt 1991: Arabische Sprache; Philologie
Bd. 4, Frankfurt 1991: Poesie und Prosa
Bd. 5, Frankfurt 1991: Wissenschaftsgeschichte; Philosophie, Medizin und Naturwissenschaften
Bd. 6, Frankfurt 1991: Kulturgeschichte; Gewerbe, Handwerk und Künste
Bd. 7, Frankfurt 1991: Geschichte, Wirtschaft und Verwaltung bis ca. 1800 (Kapitel VII, Erster Teil)
Bd. 8, Frankfurt 1991: Geschichte, Wirtschaft und Verwaltung ab ca. 1800 (Kapitel VII, Zweiter Teil)
Bd. 9, Frankfurt 1991: Geographie; Volks- und Gesellschaftskunde (Kapitel VIII, Erster Teil)
Bd. 10, Frankfurt 1992: Arabische Länder im 19. und 20. Jahrhundert (Kapitel VIII, Zweiter Teil)
Bd. 11, Frankfurt 1992: Nachträge; Inhaltsübersicht; Quellen
Bd. 12-18, Frankfurt 1992-1993: Autoren (alphabetisch nach Autorennamen geordnetes Verzeichnis der Schriften)
Bd. 19, Frankfurt 1993: Register der Rezensenten
Bd. 20, Frankfurt 1995: Personenregister; Register der Primärliteratur
Bd. 21, Frankfurt 1995: Register der Sachbegriffe unter Einschluss ethnischer und geographischer Namen

 

 

Hans-Jürgen Kornrumpf (unter Mitarbeit von Jutta Kornrumpf), Osmanische Bibliographie mit besonderer Berücksichtigung der Türkei in Europa, Leiden/Köln 1973 (Handbuch der Orientalistik, Erste Abteilung, Ergänzungsband VIII).

Das Werk ist gegliedert in den Alphabetischen Teil, d. h. das alphabetisch nach Autorennamen geordnete Verzeichnis der Aufsätze und Monographien (S. 1-726), sowie in den Systematischen Teil, d. h. das nach verschiedenen Themengebieten, historischen Epochen usw. geordnete Verzeichnis der Aufsätze und Monographien (S. 729-1378).

 

 

Ekmeleddin Ihsanoglu, Türkiye Yazma Eser Kütüphaneleri ve Bu Kütüphanelerde Bulunan Yazmalarla Ilgili Yayinlar Bibliyografyasi, Istanbul 1995.

Umfassendes Verzeichnis der Handschriftensammlungen in der Türkei sowie der diesbezüglichen Spezialkataloge und Forschungsliteratur. Die Indices umfassen ein Drittel des Bandes.
S. 205-222: Verzeichnis der Autoren, Übersetzer und Herausgeber
S. 223-240: allgemeiner Personennamenindex
S. 241-297: Register der Titel von Artikeln und Monographien
S. 298-326: Verzeichnis inhaltlich aufschlussreicher Titelstichwörter
S. 327-328: Index religiöser Einrichtungen
S. 329-330: geographischer Index
S. 331-337: Register der Zeitschriften

 

 

Modern Language Association of America – Bibliography.

Die MLA gilt als wichtigste Bibliographie hinsichtlich der Bereiche Sprache, Literatur, Linguistik und Folkloristik aller modernen Philologien (so auch der diversen orientalischen). Die Angaben jener elektronischen Datenbank beziehen sich auf die Zeit ab 1963 und werden zehnmal im Jahr auf den neusten Stand gebracht. „Rund 3.000 Zeitschriften, dazu Sammelschriften, Serien, Kongressberichte und - in geringerem Maße auch Monographien - werden laufend für diese Sekundärbibliographie ausgewertet. Folgende Themenbereiche werden berücksichtigt: Sprache, Literatur, Linguistik, Folkloristik, Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Klassische Philologie, Orientalistik/Sonstige Sprachen, Romanistik, Slavistik."

Einige Bibliotheken haben die Lizenz erworben, die bibliographische Datenbank auf ihrer Homepage einem bestimmten Kundenkreis (z. B. über alle Computer an der betreffenden Universität oder über ein Passwort) freizuschalten. Beispiele hierfür sind die Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau oder die Humboldt-Universität zu Berlin:
http://www.ub.uni-freiburg.de:8080/hylib/suche-EP.cgi?nd=10017
http://info.ub.hu-berlin.de/bibliothek/zweigbibliotheken/philologie/anam_lisa.html#db

 

 

ATLA Religion Database

„Diese Datenbank dokumentiert die weltweit seit 1949 erscheinende Fachliteratur im Bereich Religionswissenschaften. Berücksichtigung finden Hinweise auf Publikationen mit thematischem Bezug zu allen Weltreligionen (so auch zu den Religionen des Orients, wie Buddhismus, Hinduismus, Islam, Judentum, Taoismus, Konfuzianismus)." Eine Aktualisierung der elektronischen Bibliographie findet einmal jährlich statt. Einige Bibliotheken haben die Lizenz erworben, die bibliographische Datenbank auf ihrer Homepage einem bestimmten Kundenkreis (z. B. über alle Computer an der betreffenden Universität oder über ein Passwort) freizuschalten. Ein Beispiel hierfür ist die Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau:
http://www.ub.uni-freiburg.de:8080/hylib/suche-EP.cgi?nd=10118

 

 

Theodore Besterman, A world bibliography of oriental bibliographies (Reviewed and brought up to date by J. D. Pearson), Oxford 1975.

György Hazai und Barbara Kellner-Heinkele, Bibliographisches Handbuch der Turkologie. Eine Bibliographie der Bibliographien vom 18. Jahrhundert bis 1979, Wiesbaden 1986.

Volker Adam, Bibliographie alttürkischer Studien (Ausgewählt und chronologisch angeordnet von Volker Adam, Jens Peter Laut und Andreas Weiss. Nebst einem Anhang: Alphabetisches Siglenverzeichnis zu Klaus Röhrborn: Uigurisches Wörterbuch, Lieferung 1-6, 1977-1998), Wiesbaden 2000.

Ragai N. Makar, Modern Arabic literature. A bibliography, London 1998.

Lamara Bougchiche, Langues et littératures berbères dès origines à nous jours. Bibliographie internationale et systématique, Paris 1997.

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Buchhändlerkataloge, Verlags- und Buchhandelsverzeichnisse

 

Publishers and Bookstores on Middle East

Auf der Homepage der Columbia University findet sich eine umfangreiche Link-Liste zu Verlagen und Buchhandlungen in Nordafrika und dem Nahen Osten bzw. diesen Raum betreffend. Nach dem Verweis auf sechs andere Zusammenstellungen von ähnlichen Link-Listen folgt auf jener Webseite das alphabetische Verzeichnis der Verlage und Buchhandlungen.
http://www.columbia.edu/cu/lweb/indiv/mideast/cuvlm/Pubs.html

 

 

AlMaktabah

Internet-Buchhandlung mit Sitz in Beirut. International vertrieben werden arabische Bücher von über 100 Verlagen. Über eine eigene Suchmaske kann in der Datenbank nach Autor oder nach Titel recherchiert werden.
http://www.almaktabah.com/

 

 

Smitskamp Oriental Antiquarium

Über das Antiquariat in Leiden können nicht mehr aufgelegte und seltene Bücher zu den Themen Islam, alter & neuzeitlicher Naher Osten, Zentralasien, Tibet, Indien, Indonesien, Ferner Osten, China, Japan, Indochina, Pazifik, Osteuropa, Bibliographie & Buchwesen online bestellt werden. Auf der Homepage wählt man zuerst ein übergeordnetes Fachgebiet: Islam / Near East, Ancient Near East, Far East, Rare Books oder Collections.

Bei Klick auf Islam / Near East erscheinen die folgenden Links zu den Unterthemen: Afghanistan, Algeria, Arabic Texts, Arabian Culture, Armenia, Balkan Countries, Caucasus, Central Asia, Christian Arabic, Egypt, Iran, Iraq, Islam, Islamic Culture, Islamic Languages, Islamic Manuscripts, Islamic Spain, Jordan, Judaica, Lebanon, Lybia, Manuscripts (Islamic), The Modern Near East (General), Morocco, Muslim Africa, North Africa, Palestiniaca, Persia, Persian manuscripts, Spain (Islam), Sudan, Syria, Tunis, Turkey. Je Unterthema lässt sich dann eine Liste der lieferbaren Buchtitel aufrufen.
http://www.oriental.demon.nl/

 

 

Kataloge des Verlages Harrassovitz

Asia – Orient, New Titles (nach den Sachgebieten General, Ancient Near East, Modern Near East, South Asia/Central Asia und East Asia/Southeast Asia verzeichnete Angaben zu Neuerscheinungen des Verlages)

Turcica (hinsichtlich der Turkologie nach den Gebieten Periodicals, Reference Works, Collective Works, General Reading and Multidisciplinary, Language, Literature, History, Islam und Arts verzeichnete Angaben zu Neuerscheinungen des Verlages)

Auf der Verlagshomepage http://www.harrassowitz.de/verlag/index.html finden sich Links zu den Neuerscheinungen u. a. aus den Themenbereichen Oriental Studies oder zu Jüdische Kultur, Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur.

 

 

Brill Academic Publishers

Das in Leiden ansässige Verlagshaus Brill (http://www.brill.nl) hat sich auf die Themengebiete Geschichte, Religion, Islamische Studien, Asiatische Studien sowie Klassische Studien spezialisiert. Vertrieben werden Monographien, themenspezifische Reihen, Enzyklopädien als auch 95 Zeitschriften. Zunehmend sind die Publikationen auch in elektronischer Form erhältlich.

Über die Ordner Catalogue und Books bzw. Journals lässt sich ein übergeordnetes Themengebiet und dann der Link zur Liste der lieferbaren Titel in einem spezifischen Themenbereich auswählen.

 

 

Ergon Verlag Dr. H.-J. Dietrich, Würzburg

Um auf der Homepage des Ergon-Verlages (http://www.ergon-verlag.de) zu den Informationen hinsichtlich der lieferbaren Titel zu gelangen (jeweils detaillierte Beschreibung des Inhaltes und Abbildung des Buchumschlages) kann unter sieben übergeordneten Kategorien gewählt und dann einem der weiterführenden Links zu den untergeordneten Gebieten gefolgt werden.

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Enzyklopädien

 

Encyclopédie de l’Islam, Nouvelle Edition.

Bislang sind Band 1 (Leiden/Paris 1954, Aaron – ’Abd al-Hamîd Ier) bis Livraison 177-177A (Leiden 2002) des 11. Bandes (V – Z) erschienen. Regelmäßig wurden auf den neuesten Band hin aktualisierte Registerbände veröffentlicht wie 1991 durch E. van Donzel in Leiden für die Bände 1 bis 6 mit Indices jeweils zu Eigennamen und themenbezogenen Stichworten. Für die Bände 1 bis 9 folgten 1998 der von P. J. Bearman in Leiden herausgegebene Index zu themenbezogenen Stichworten sowie im Jahre 2000 ein Glossar mit Index. Ergänzend dazu publizierte 2002 E. van Donzel in Leiden für die Bände 1 bis 10 ein Personennamen-Register.

In den 1991 und 2002 erschienenen Registerbänden bezeichnen große römische Ziffern Band und Seite der französischen Originalausgabe, kleine römische Ziffern Band und Seite der englischen Fassung, fetter Druck den das Stichwort bzw. die Person betreffenden Hauptartikel, dünner Druck nur einen das gesuchte Wort enthaltenden Artikel. Ein kleines a verweist auf die erste, ein b auf die zweite Spalte einer Seite und ein s auf den entsprechenden Ergänzungsband. Der themenbezogene Indexband aus dem Jahre 1998 hingegen verweist von verschiedenen Begriffen über einen Thesaurus auf die passenden Artikel.

Eine elektronische Fassung der englischen Version existiert als CD-ROM und enthält in der Ausgabe des Jahres 2002 die Bände 1-10. Diese Volltextdatenbank bietet die gängigen Möglichkeiten der elektronischen Recherche, enthält ein Register der Eigennamen, einen Index themenbezogener Stichworte, ein Glossar sowie ein Verzeichnis der Fachausdrücke. Einige Bibliotheken haben die Lizenz erworben, die elektronische Version der Datenbank auf ihrer Homepage einem bestimmten Kundenkreis (z. B. über alle Computer an der betreffenden Universität oder über ein Passwort) freizuschalten.

Bewertung: Diese Enzyklopädie eignet sich hervorragend für den ersten Einstieg in die Suche nach islamkundlichen Informationen verschiedenster Art. Findet sich hier ein Personen- bzw. Ortsname oder die gesuchte Angabe zu einem bestimmten Sachverhalt, erhält man in dem betreffenden Eintrag neben den wichtigsten Daten eine auf den Forschungsstand zu jenem Thema eingehende Erläuterung sowie eine Auflistung der relevanten Forschungsliteratur. Nur wenn die Suche hier erfolglos oder unbefriedigend geblieben ist, sollte man dazu übergehen, sich die Informationen mühsam z. B. aus den verschiedenen originalsprachigen biographischen oder geographischen Nachschlagewerken (siehe unten) zusammenzusuchen.

 

 

Enzyklopaedie des Islam. Geographisches, ethnographisches und biographisches Wörterbuch der Muhammedanischen Völker, hg. v. M. Th. Houtsma u.a.

Bd. 1, Leiden/Leipzig 1913: A – D
Bd. 2, Leiden/Leipzig 1927: E – K
Bd. 3, Leiden/Leipzig 1936: L – R
Bd. 4, Leiden/Leipzig 1934: S – Z
Ergänzungsband, Leiden/Leipzig 1938: A – Z

 

 

Encyclopaedia Iranica, hg. v. Ehsan Yarshater.

Seit Bd. 1, Ab – Anahid, London 1985, sind bislang die Folgebände bis Bd. 10, Fisheries – Gindaros, New York 2001, erschienen, sowie Faszikel 1 des 11. Bandes, New York 2001. Im Entstehen ist zur Zeit noch die mit dem Erwerb einer Lizenz (Passwort) über das Internet zugängliche elektronische Fassung der Enzyklopädie.
http://www.iranica.com/

 

Islam Ansiklopedisi, Bd. 1-13, Istanbul 1950.

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Biographische Nachschlagewerke

 

Mehmed Süreyya, Sicill-i Osmanî, hg. v. Nuri Akbayar, 6 Bde., Istanbul 1996.

Die Ende des 19. Jahrhunderts von Mehmed Süreyya († 1909) verfasste Sammlung von annähernd 17 000 Lebensbeschreibungen bedeutender Persönlichkeiten des Osmanischen Reiches ist, da sie im Wesentlichen die hohen Beamten und Würdenträger umfasst, eine wertvolle Quelle für die Geschichte der osmanischen Verwaltung. Weniger häufig werden Dichter, Kalligraphen oder gelehrte Derwische erwähnt und nur selten Musiker sowie andere Künstler.

Das Werk wurde in die moderne türkische Landessprache übertragen und die Namen gemäß ihrer heute üblichen Schreibweise nach dem lateinischen Alphabet sortiert. Band 6 enthält auf S. 1825-2005 ein Register, welches alle in den Artikeln erwähnten Personen verzeichnet als auch Verweise von verschiedenen Namensformen zu den Haupteinträgen bietet, auf S. 2007-2023 ein Register der Bauwerke, auf S. 2025-2062 ein Register literarischer Werke und ihrer Autoren.

 

 

Ibn ’Asâkir, Târîh madînat Dimašq, hg. v. ’Alî Šîrî.

Ibn ’Asâkir, Tiqat ad-Dîn Abu ’l-Qâsim ’Alî Ibn al-Hasan Ibn Hibat Allâh ad-Dimašqî aš-Šâfi’î (* Muharram 499/September-Oktober 1105 in Damaskus, † 11. Ragab 571/25. Januar 1176 in Damaskus). Zum Studium der Traditionen des Propheten verließ Ibn ’Asâkir mit 20 Jahren Damaskus, reiste nach Bagdad und in den Iran bis nach Horâsân. In seine Heimatstadt zurückgekehrt lehrte er dort die hadît-Wissenschaft. Sultan Salâh ad-Dîn al-Ayyûbî (Saladin) erwies noch der Leiche des Gelehrten seine Hochachtung und wohnte seinem Begräbnis bei.

Sein biographisches Lexikon Târîh madînat Dimašq, das mit 80 Bänden umfangreichste Geschichtswerk der islamischen Welt, enthält die Lebensbeschreibungen aller bedeutenden Persönlichkeiten, die entweder ständig in Damaskus gelebt oder sich nur vorrübergehend dort aufgehalten hatten. Die ersten vier Bände (Beirut 1995/1415) bilden mit einer detaillierten historischen Topographie der Stadt Damaskus die Einleitung (z. B. wird in Bd. 2 die Eroberung Syriens durch die Muslime oder der Bau der Umayyadenmoschee behandelt, in Bd. 3 und 4 finden sich Erzählungen aus dem Leben des Propheten). Die Bände 5 (Beirut 1995/1415) bis 65 (Beirut 1998/1418) umfassen schließlich die eigentliche Biographiensammlung mit alphabetischer Anordnung der Personennamen (von Ahmad Ibn ’Utba bis Yazîd). Mit den folgenden Bänden wurden schon von Ibn ’Asâkir spezielle Recherchemöglichkeiten geschaffen:

Bd. 66, Beirut 1998/1419: erster Teil eines Verzeichnisses der vor allem unter ihrer kunya (d. h. dem aus dem Zusatz Abû bzw. Umm sowie dem Namen des Sohnes bestehenden Beinamen) bekannten Personen (Abû Ahmad – Abû Zabya)

Bd. 67, Beirut 1998/1419: zweiter Teil des Verzeichnisses der vor allem unter ihrer kunya bekannten Personen (Abû ’Âsim – Abû Harîra ad-Dausî)

Bd. 68, Beirut 1998/1419: bis S. 17 dritter Teil des Verzeichnisses der vor allem unter ihrer kunya bekannten Personen (Abû Harîra – al-Magd aš-Šâ’ir); ab S. 17 Verzeichnis der Personen, bei denen nur Vatername bzw. Abstammung, nicht jedoch die kunya und der eigentliche Name bekannt ist; ab S. 52 Verzeichnis der Personen, deren laqab (der meist vorangestellte Ehrentitel oder Spitzname) bekannter ist als der eigentliche Name und die nisba (Abstammungs- bzw. Herkunftsbezeichnung); ab S. 78 Verzeichnis der Personen, die über ihre Verwandtschaft, nicht jedoch über ihre eigene Benennung identifiziert werden können; ab S. 83 Verzeichnis der Personen, deren nisba sich auf einen Stamm bezieht, deren eigentliche Benennung jedoch nicht überliefert ist; ab S. 87 chronologisches Verzeichnis der anonymen Personen

Bd. 69, Beirut 1998/1419: erster Teil eines Verzeichnisses von Frauennamen (bis zum Buchstaben ’ain)

Bd. 70, Beirut 1998/1419: bis S. 197 zweiter Teil des Verzeichnisses von Frauennamen (ab dem Buchstaben gain); ab S. 197 Verzeichnis der nur unter ihrer kunya bekannten Frauen; ab S. 269 Verzeichnis der anonymen Frauen

Die Bände 71 bis 74 (Beirut 2001/1421) enthalten Berichtigungen zu den Lebensbeschreibungen. Ein Verzeichnis der Biographen und der von ihnen verfassten Lebensbeschreibungen bieten die Bände 75 und 76 (Beirut 2000/1421). In den Bänden 77 und 78 (Beirut 2000/1421) finden sich alle in den Lebensbeschreibungen vorkommenden Verse alphabetisch sortiert nach dem letzten Buchstaben jeder Zeile, auf welchem der Reim beruht. Die Bände 79 und 80 umfassen ein Register der in den Lebensbeschreibungen enthaltenen hadîte (der Überlieferung von Taten und Aussprüchen des Propheten und seiner Genossen). Ab Seite 534 folgen dann in Band 80 ergänzende Register zu den hadîten (z. B. ab S. 565 hadîte, die sich auf das nach dem religiösen Gesetz des Islam Verbotene beziehen), ab S. 571 zu Orten, ab S. 665 zu Stämmen, ab S. 687 zu Stammesabteilungen (firaq), ab S. 693 zu Tatbeständen von Rechtsfällen (waqâ’i’), ab S. 707 zu Sprichwörtern, ab S. 709 zu Pflanzen, ab S. 713 zu literarischen Werken, ab S. 721 zu Tieren.

 

 

ad-Dahabî, Târîh al-islâm wa-wafayât al-mašâhîr wa l-a’lâm, 52 Bde., Beirut 1979-2000.
— Siyar a’lâm an-nubalâ’, hg. v. Ša’îb al-Arnu’ût, 25 Bde., Beirut 1981-1988.

ad-Dahabî, Šams ad-Dîn Abû ’Abd Allâh Muhammad Ibn Ahmad ad-Dimašqî al-Fâriqî aš-Šâfi’î (* 673/1274-1275 in Mayyâfâriqîn, † 748/1347-1348 in Damaskus; türkischer Abstammung; studierte vorwiegend die religiösen Wissenschaften des hadît und des fiqh, u.a. in Ägypten; dann lehrte er den hadît in Damaskus; ist bekannt für seine tabaqât zu den Persönlichkeiten der islamischen Welt; eine umfangreiche Sammlung von Nekrologen findet sich in der Târîh al-islâm, wo folglich die Lebensbeschreibungen chronologisch entsprechend den Sterbedaten sortiert sind)

 

 

Ibn Hallikân, Wafayât al-a’yân wa anbâ’ abnâ’ az-zamân, hg. v. Ihsân ’Abbâs, 8 Bde., Beirut 1968-1972.
— engl. Übers. v. William Mac Guckin de Slane, 4 Bde., New York und London 1842-1871.

Ibn Hallikân, Šams ad-Dîn Abu l-’Abbâs Ahmad Ibn Muhammad Ibn Ibrâhîm al-Barmakî al-Irbilî aš-Šâfi’î (* 608/1211-1212 in Irbil, † 681/1282-1283 in Damaskus; ging 626/1228-1229 nach Aleppo und studierte dort bei Ibn Šaddâd; nach dessen Tod 632/1234-1235 lebte er 3-4 Jahre in Damaskus, dann in Ägypten; zwischenzeitlich von 659/1260-1261 bis 669/1270-1271 und von 677/1278-1279 bis 680/1281-1282 Qâdî l-Qudât in Damaskus; sein biographisches Lexikon schrieb er während der Aufenthalte in Kairo)

 

 

Kamâl ad-Dîn Ibn al-’Adîm, Bugyat at-talab fî târîh Halab, hg. v. Suhayl Zakâr, 11 Bde., Damaskus 1988.

Kamâl ad-Dîn Ibn al-’Adîm, Abu l-Qâsim ’Umar Ibn Ahmad al-Hawâzinî al-’Uqaylî al-Halabî (* 586/1190 in Aleppo, † 660/1261-1262 in Kairo; nach Studienreisen diente er in Aleppo als Staatssekretär, Qâdî und Minister; mit seinem ayyûbidischen Landesherrn al-Malik an-Nâsir zog er sich 658/1259-1260 vor den Mongolen nach Ägypten zurück; von Hülägü zum Qâdi l-Qudât in Syrien ernannt, beklagte er seine verwüstete Heimat in einem Trauergedicht; Aleppo betreffend schrieb er eine umfassende Biographiensammlung sowie eine Chronik)

 

 

as-Safadî, Kitâb al-wâfî bi l-wafayât, Bd.1-19, 21-22, 24-25, 27, 29, hg. v. Hellmut Ritter, Sven Dedering, Ihsân ’Abbâs u.a., Istanbul, Damaskus, Wiesbaden 1931-1999.

as-Safadî, Salâh ad-Dîn Abu s-Safâ’ Halîl Ibn Aybak/Aybeg/Aybey al-Albakî aš-Šâfi’î (* 696/1296-1297, † 764/1362-1363; diente als Staatssekretär in Damaskus, Kairo und Aleppo; in Damaskus verwaltete er zeitweise den Staatsschatz; verfasste ein umfassendes biographisches Lexikon in 26 bzw. nach anderer Aufteilung in 50 Bänden)

 

 

Yâqût al-Hamawî ar-Rûmî al-Bagdâdî, Kitâb mu’gam al-udabâ’, hg. v. Ihsân ’Abbâs, 7 Bde., Beirut 1993.

Yâqût ar-Rûmî, Šihâb ad-Dîn Abû ’Abd Allâh Ya’qûb Ibn ’Abd Allâh al-Hamawî al-Bagdâdî (* 570/1174-1175, † 626/1228-1229; auf byzantinischem Boden geboren, geriet er in muslimische Gefangenschaft; der Händler ’Askar Ibn Abî Nasr al-Hamawî kaufte ihn und schickte ihn zur Schule; Yâqûts nisba Hamawî deutet darauf hin, dass jener ’Askar ihn freigelassen hatte; lebte in Bagdad und reiste in verschiedene Länder der islamischen Welt; neben seinem berühmten geographischen Wörterbuch verfasste er auch eine Sammlung von Lebensbeschreibungen bedeutender Literaten)

 

 

al-Hatîb al-Bagdâdî, Târîh Bagdâd, 14 Bde., Beirut o.D.

al-Hatîb al-Bagdâdî, al-Hâfiz Abû Bakr Ahmad Ibn ’Alî (* 392/1001-1002, † 463/1070-1071; reiste auf der Suche nach Überlieferungen von Taten und Aussprüchen des Propheten und seiner Genossen durch die islamische Welt und wurde so als hadît-Gelehrter bekannt; verfasste eine Sammlung von Lebensbeschreibungen bedeutender Persönlichkeiten, die in Bagdad gelebt oder sich vorübergehend dort aufgehalten hatten)

 

 

Ibn an-Naggâr al-Bagdâdî, Dayl târîh Bagdâd, hg. v. Qaysar Farah, Bd. 15-18, Beirut o.D.

Ibn an-Naggâr al-Bagdâdî, al-Hâfiz Muhibb ad-Dîn Abû ’Abd Allâh Muhammad (* 578/1182-1183, † 643/1245-1246; nachdem er 27 Jahre seines Lebens ausgedehnten Reisen gewidmet hatte, ließ er sich als šâfi’itischer Rechtsgelehrter und Schriftsteller in seiner Geburtsstadt Bagdad nieder; verfasste eine Fortsetzung der von al-Hatîb al-Bagdâdî zusammengestellten Lebensbeschreibungen bedeutender Persönlichkeiten, die in Bagdad gelebt oder sich vorübergehend dort aufgehalten hatten)

 

 

Ibn al-Qiftî, Târîh al-hukamâ’. Kitâb ihbâr al-’ulamâ’ bi-ahbâr al-hukamâ’, hg. v. Julius Lippert, Leipzig 1903.
— Inbâh ar-ruwât ’alâ anbâh an-nuhât, hg. v. Muhammad Abu ’l-Fadl Ibrâhîm, 4 Bde., Kairo ²1986.

Ibn al-Qiftî, Gamâl ad-Dîn Abu l-Hasan ’Alî Ibn Yûsuf (* 568/1172-1173, † 646/1248-1249; studierte anfangs in Kairo und lebte dann in Jerusalem und Aleppo, bis ihn der Ayyûbide al-Malik al-’Azîz 633/1235-1236 zum Wesir machte; auch nachdem der Herrscher von Aleppo ein Jahr später starb, übte Ibn al-Qiftî dieses Amt bis zu seinem eigenen Tode aus; in dieser Zeit verfasste er eine Sammlung von Lebensbeschreibungen bedeutender Ärzte des islamischen Mittelalters sowie eine das Material zahlreicher arabischer Quellen umfassende allgemeine Biographiensammlung)

 

 

as-Sam’ânî, Al-Ansâb, 7 Bde., hg. v. ’Abd ar-Rahmân Ibn Yahyâ al-Mu’allimî al-Yamânî, Haydarabad 1963-1976.

as-Sam’ânî, al-Imân Abû Sa’d ’Abd al-Karîm (* 562/1166-1167, † 616/1219-1220; Geschichtsschreiber, šâfi’itischer Rechts- und hadît-Gelehrter; verfasste u. a. ein Verzeichnis der Abstammungs- bzw. Herkunftsbezeichnungen nasab, Pl. ansâb mit knappen Lebensbeschreibungen einiger Persönlichkeiten, die unter der jeweiligen nisba bekannt sind)

 

 

Bâbâ Mardûh-e Rûhânî, Târîh-e mašâhîr-e Kord: Omarâ’ wa hânedânhâ, Teheran 1992.

(Geschichte der kurdischen Dynastien mit Biographien zu zahlreichen Feudalherrschern)

 

 

Arab-Islamic Biographical Archive, bearbeitet von Ulrike Kramme und Zelmíra Urra Muena, ca. 450 Mikrofiches mit Lesefaktor 24x, München 1995-1999.

In dem Arab-Islamic Biographical Archive sind die biographischen Artikel aus 239 zwischen 1760 und 1995 in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch erschienen Nachschlagewerken zusammengestellt. Die Eintragungen zu etwa 80.000 Persönlichkeiten der islamischen Welt aus der Zeit vor dem Islam bis in die 1990er Jahre geben jeweils den Originaltext jener Nachschlagewerke in seiner ursprünglischen Typographie wieder.

 

 

Türkisches Biographisches Archiv, bearbeitet von Jutta Sauer, ca. 400 Mikrofiches mit Lesefaktor 24x, München 1999 ff.

In dem Türkischen Biographischen Archiv sind die biographischen Artikel aus 156 zwischen 1836 und 1998 vor allem in türkischer Sprache, aber auch in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Latein erschienen Nachschlagewerken zusammengestellt. Die Eintragungen zu etwa 60.000 Persönlichkeiten aus der Zeit von der Gründung des Osmanischen Reiches im 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart geben jeweils den Originaltext jener Nachschlagewerke in seiner ursprünglischen Typographie wieder.

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Geographische Nachschlagewerke

 

al-Idrîsî, Nuzhat al-muštâq fî ihtirâq al-âfâq, 9 Bde., hg. v. Alessio Bombaci u.a. (unter dem Titel: Opus geographicum), Neapel/Rom 1970-1984.

al-Idrîsî, Abû ’Abd Allâh Muhammad Ibn Muhammad (* 493/1099-1100 in Ceuta, † 576/1180-1181; vollendete im Auftrag des Normannen Roger II. von Sizilien nach 15jähriger Arbeit 549/1154-1155 eine Erdbeschreibung auf empirischer Grundlage; von der Welt, welche - wie das Dotter im Ei - als Scheibe im Himmelsgewölbe ruhe, wurde damals entsprechend al-Idrîsîs Darstellung eine Karte in Form einer großen silbernen Platte angefertigt)

 

 

Yâqût al-Hamawî ar-Rûmî al-Bagdâdî, Kitâb mu’gam al-buldân, hg. v. Ferdinand Wüstenfeld, 6 Bde., Leipzig 1924 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1866-1870).

Yâqût ar-Rûmî, Šihâb ad-Dîn Abû ’Abd Allâh Ya’qûb Ibn ’Abd Allâh al-Hamawî al-Bagdâdî (* 570/1174-1175, † 626/1228-1229; neben der oben im Kapitel Biographiensammlungen erwähnten Sammlung von Lebensbeschreibungen bedeutender Literaten verfasste Yâqût ar-Rûmî im Jahre 621/1224 ein detailliertes geographisches Wörterbuch)

 

 

Šihâb ad-Dîn al-’Umarî, Masâlik al-absâr fî mamâlik al-amsâr, Bd. 3, Paris ms arabe 2325.
— fr. Übers. einiger Auszüge von M. Quatremère, in: Notices et Extraits des Manuscrits de la Bibliothèque du Roi et autres Bibliothèques, Bd. 13, Teil 1, 1838, S. 151-384.

Šihâb ad-Dîn al-’Umarî, Ahmad Ibn Yahyâ Ibn Fadlallâh († 749/1348-1349; lebte in Damaskus und verfasste eine geographische, historische und biographische Enzyklopädie in 27 Bänden; von jenem Werk wird als Manuskript in Paris der dritte Teil aufbewahrt, welcher vor allem die östlichen Länder der islamischen Welt behandelt und von Quatremère 1838 auszugsweise übersetzt wurde; den Text aller Bände ließ F. Sezgin 1989 in Frankfurt als Faksimile einer vollständigen Handschrift drucken)

 

 

al-Muqaddasî, Ahsan at-taqâsîm fî ma’rifat al-aqâlîm, hg. v. Michael Jan de Goeje, Leiden 1906.

al-Muqaddasî (oder al-Maqdisî, die nisba zu Bayt al-Muqaddas), Šams ad-Dîn Abû ’Abd Allâh Muhammad Ibn Ahmad (* 336/947-948 in Jerusalem, † 380/990-991; betrieb Handel und reiste viele Jahre lang durch die islamische Welt; seine 375/985-986 verfasste Länder-Beschreibung beruht auf eigenen Beobachtungen als auch auf den Erkenntnissen früherer Geographen; methodischer Aufbau und exakte Angaben zeichnen das Werk aus)

 

 

al-Istahrî, Kitab masâlik al-mamâlik, hg. v. Michael Jan de Goeje, Leiden 1927.

al-Istahrî, Abû Ishâq Ibrâhîm Ibn Muhammad al-Fârsî al-Karhî († nach 346/957-958; der von al-Muqaddasî überlieferten nisba al-Karhî zufolge scheint der aus dem Iran stammende Geograph längere Zeit in dem besagten Schiitenviertel von Bagdad gelebt zu haben; verfasste eine, vor allem was Persien anbelangt, detaillierte Beschreibung der muslimischen Länder sowie der dortigen Verkehrsverbindungen)

 

 

al-Qalqašandî, Subh al-a’šâ fî sinâ’at al-inšâ’, 14 Bde., Kairo 1963.

al-Qalqašandî, Šihâb ad-Dîn Abu l-Abbâs Ahmad Ibn ’Alî Ibn Ahmad al-Qâhirî († 821/1418; wurde in dem zum Meer hin nahe Kairo gelegenen Ort Qalqašanda geboren; verfasste für angehende Bedienstete in der ägyptischen Verwaltung ein Lehrbuch über die Kunst des Schreibens, welches zahlreiche Details zu Geschichte, Geographie und Gesellschaft der Länder Ägypten und Syrien enthält)

 

 

Ibn Hurdâdba, Al-Masâlik wa l-mamâlik, hg. u. fr. Übers. v. Michael Jan de Goeje, Leiden 1889 (in dieser Ed. folgt ab Seite 184: Abu l-Fara Qudâma Ibn Ga’far al-Kâtib al-Bagdâdî, Kitâb al-harâg).

Ibn Hurdâdba, Abu l-Qâsim ’Ubaydallâh Ibn ’Abd Allâh († 300/912-913; in seinem Werk gibt der im Irak lebende iranische Geograph genaue Angaben zu Wegen, Poststationen und den von jeder Provinz zu leistenden Abgaben)

 

 

Abu l-Fidâ’, Kitâb taqwîm al-buldân, hg. v. Joseph-Toussaint Reinaud und William MacGuckin de Slane, Paris 1840.

Abu l-Fidâ’, al-Malik al-Mu’ayyad ’Imâd ad-Dîn Ismâ’îl Ibn ’Alî (* 672/1273-1274, † 732/1331-1332; Ayyûbide; Emir von Hamâ; als Chronist in Europa bekannt, da er über den Aufenthalt Friedrichs II. in Jerusalem 1229 berichtete und selbst 1291 auf Seiten der Belagerer vor Akkon gegen die Franken kämpfte)

 

 

aš-Šâbuštî, Abu l-Hasan ’Alî Ibn Muhammad, Kitâb ad-diyârât, hg. v. Kûrkîs ’Awwâd (ab S. 226: Kûrkîs ’Awwâd, Ad-Dayl ’alâ kitâb ad-diyârât lî š-Šâbuštî), Bagdad 1951.

(mittelalterliches Verzeichnis der christlichen Klöster im Kalifenreich)

 

André Miquel, La géographie humaine du monde musulman jusqu’au milieu du 11e siècle, 4 Bde., Paris 1967-1988.

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Sonstige Hilfsmittel

 

Gustav Flügel, Concordantiae Corani arabicae, Leipzig 1842.

(Korankonkordanz)

 

 

Muhammad Fu’âd ’Abd al-Bâqî, al-Mu’gam al-mufahras li-alfâz al-qur’ân al-karîm, Kairo 1364/1944-1945.

(Korankonkordanz)

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Arendt Jan Wensinck, Concordance et indices de la tradition musulmane, 8 Bde., Leiden 1936-1988.

(Konkordanz zu den bedeutendsten hadît-Sammlungen; Band 8 enthält Indices zu Personen und Orten)

 

 

MSA-USC Hadith Database

Auf dieser elektronischen Datenbank finden sich verschiedene hadît-Sammlungen in englischer Übersetzung: die vollständigen Sammlungen von Abû ’Abd Allâh Muhammad Ibn Ismâ’îl al-Buhârî († 253/867 oder 256/869-870) und Abû ’Abd Allâh Mâlik Ibn Anas († 179/795-796), Teilsammlungen von Abu ’l-Husain Muslim Ibn al-Haggâg († 261/874-875) und Abû Dâ’ûd Sulaimân Ibn Aš’at as-Sigistânî († 275/888-889). Eine Stichwort-Suche ist möglich. Einige Bibliotheken haben die Lizenz erworben, die hadît-Datenbank auf ihrer Homepage einem bestimmten Kundenkreis (z. B. über alle Computer an der betreffenden Universität oder über ein Passwort) freizuschalten. Ein Beispiel hierfür ist die Universitätsbibliothek Gießen:
http://dbs.ub.uni-giessen.de/links/dbs_fachinfo.php?typ=A&fach=O

 

 

Mausû’at al-hadît aš-šarîf

Diese hadît-Enzyklopädie liegt in Form einer CD-ROM Volltext- und Faktendatenbank vor. Sie enthält 64.804 Überlieferungen (ahâdît) zum Propheten Muhammad auf Arabisch, nach den Traditionssammlungen von al-Buhârî, Muslim, at-Tirmidî, ad-Dârimî, an-Nasâ’î, Abû Dâ’ûd, Ibn Mâga, Ahmad Ibn Hanbal und Mâlik. Neben vielfältigen Recherchemöglichkeiten werden auch zahlreiche Zusatzinformationen geboten. Für die bequeme Eingabe der Suchbegriffe ist allerdings eine arabische Tastaturbelegung zu empfehlen. Einige Bibliotheken haben die Lizenz erworben, die hadît-Datenbank auf ihrer Homepage einem bestimmten Kundenkreis (z. B. über alle Computer an der betreffenden Universität oder über ein Passwort) freizuschalten. Ein Beispiel hierfür ist die Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau:
http://www.ub.uni-freiburg.de/hylib/suche-EP.cgi?nd=20258

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August Fischer und Erich Bräunlich, Schawahid-Indices. Indices der Reimwörter und der Dichter der in den arabischen Schawahid-Kommentaren und in verwandten Werken erläuterten Belegverse, Osnabrück 1982 (Neudruck der Ausgabe Leipzig und Wien 1934-1945 ergänzt durch Hinweiszeichen im Reimindex)

(Die in der Literatur als Belege, arab. šawâhid, beispielsweise für bestimmte grammatische bzw. sprachliche Regeln dienenden Verse sind in den genannten Indices nach dem Reimwort geordnet und so lässt sich deren Verfasser bzw. dessen Werk feststellen)

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Muhammad Ibn az-Zubair, Mu’gam asmâ’ al-’arab (Mohammad Al-Zubair, Dictionary of Arab Names), 2 Bde., Beirut 1991/1411.

Die Wörter sind in diesem Namenlexikon nicht nach den Radikalen (dem Wortstamm) sondern nach Buchstabenfolge sortiert. Das Werk umfasst über 18 000 der in der arabischen Welt häufigsten Personennamen. Diese sind jeweils entsprechend ihrer historischen Entwicklung sowie ihrer linguistischen und etymologischen Herleitung erläutert. Wird bzw. wurde ein Name von einer im islamischen Kulturraum bedeutenden Persönlichkeit getragen, erscheint auch dessen Kurzbiographie in dem Lexikonartikel.

 

 

Muhammad Ibn az-Zubair, Sigill asmâ’ al-’arab (Mohammad Al-Zubair, Treasury of Arab Names), 4 Bde., Beirut 1991/1411.

In diesem Namenlexikon werden bei der Anordnung der Wörter nach Buchstabenfolge auch Namenszusätze wie Ibn oder Abû berücksichtigt. Diese umfangreichste Zusammenstellung von Namen, die auf Arabisch publiziert wurde, schließt auch außergewöhnliche Namen ein. Die Eintragungen beziehen sich auf linguistische und etymologische Gesichtspunkte der Wörter.

 

Annemarie Schimmel, Von Ali bis Zahra. Namen und Namengebung in der islamischen Welt, München ²1993.

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Edouard de Zambaur, Manuel de généalogie et de chronologie pour l’histoire de l’Islam, Hannover 1927.

Clifford Edmund Bosworth, Les dynasties musulmanes, Arles 1996 (fr. Ausgabe der Edition Edinburgh ²1980).

 

Chronique de Michel le Syrien, hg. u. fr. Übers. v. Jean-Baptiste Chabot, 4 Bde., Paris 1899-1910.

Michael der Syrer (* 1126 in Malatya/Melitene, † 1199; seit 1166 jakobitischer Patriarch von Antâkiya/Antiocheia; seine in syrisch-aramäischer Sprache abgefasste Chronik behandelt die Zeit von der Schöpfung bis 1195; auf den Seiten werden in je einer Spalte kirchliche, weltliche und außergewöhnliche Ereignisse dargestellt; im Hinblick auf die Namen, Regierungs- bzw. Amtszeiten jakobitisch-geistlicher Würdenträger stellen die Tabellen am Ende des Werkes ein wertvolles Informationsmittel dar)

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Ferdinand Wüstenfeld, Vergleichungs-Tabellen der Muhammedanischen und Christlichen Zeitrechnung, Leipzig 1854.

Ferdinand Wüstenfeld, Wüstenfeld-Mahler’sche Vergleichungs-Tabellen zur muslimischen und iranischen Zeitrechnung mit Tafeln zur Umrechnung Orient-Christlicher Ären. Dritte, verbesserte und erweiterte Auflage der „Vergleichungs-Tabellen der Mohammedanischen und Christlichen Zeitrechnung", unter Mitarbeit von Joachim Mayr neu bearbeitet von Bertold Spuler, Wiesbaden 1961.

World Survey of Islamic Manuscripts, hg. v. Geoffrey Roper, 4 Bde., London 1992-1994.

Walther Hinz, Islamische Maße und Gewichte umgerechnet ins metrische System, in: Handbuch der Orientalistik, hg. v. Bertold Spuler, Ergänzungsband 1, Heft 1, Leiden 1955.

Walther Hinz, Islamische Währungen des 11. bis 19. Jahrhunderts umgerechnet in Gold, Wiesbaden 1991.

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Informationsmittel im Internet

 

SOAS Library Catalogue, School of Oriental and African Studies, University of London.

Mit einem Bestand von über 850.000 Bänden, ca. 4.500 Zeitschriften und einer umfangreichen Sammlung an Archivmaterialien und Handschriften handelt es sich bei dieser Bibliothek um einen wichtigen Anlaufpunkt hinsichtlich der Suche nach weltweit erschienener Literatur zu Asien und Afrika. Wahlweise lässt sich eine Suchmaske aufrufen zu den Suchoptionen: AUTHOR, TITLE, PERIODICALS OR SERIALS TITLE, AUTHOR/TITLE, KEYWORDS, SUBJECT HEADINGS, CLASS MARK, ISSN/ISBN, READING LIST ENQUIRY.
http://lib.soas.ac.uk/search

 

 

Universiteit Leiden, Algemene catalogus.

„OPAC der UB Leiden, mit reichen Spezialbeständen in den nah- und mittelöstlichen Sprachen: Syrisch, Arabisch, Hebräisch, Koptisch, Kaukasisch, Iranisch."
http://mephisto.leidenuniv.nl:8000/cgi-bin/wwwopc4menu/LNG=EN/

 

 

Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung.

Die Orientabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin wurde 1919 gegründet. In ihrer heutigen Form entstand sie 1992 durch die Vereinigung der Asien-Afrika-Abteilung der Deutschen Staatsbibliothek und der Orientabteilung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz. Sie befindet sich im Haus Potsdamer Straße. Die Orientabteilung ist auch für den Bereich Südostasien im von der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek verwalteten Sondersammelgebiet 6.25 Ost- und Südostasien zuständig. Die Materialien stehen auch im Fernleihverkehr bzw. der Dokumentschnelllieferung auswärtigen Nutzern zur Verfügung.
http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/bib.1a/ssg.6_20
http://www.sbb.spk-berlin.de/deutsch/abteilungen/orientabteilung/index.html

 

 

Universitätsbibliothek Tübingen, Sammelschwerpunkt Alter Orient (6.22).

„Das spezielle Interesse von Theologen an der Umwelt des Alten Testaments hat seit der Gründung der Universität im Jahr 1477 zu intensiver Beschäftigung in Forschung und Lehre mit Geschichte und Kultur des Alten Orients geführt. Da die Theologie in Tübingen von Anfang an eine besondere Rolle gespielt hat, sind den Alten Orient betreffende Publikationen an der Bibliothek stets aufmerksam verfolgt und intensiv gesammelt worden. Die guten Altbestände führten dazu, dass die Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft schon 1919 die Erwerbung einschlägiger Literatur unterstützte und dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Systems der überregionalen Literaturversorgung 1949 Tübingen das SSG Alter Orient zuteilte." …

„Die Bücher des Sondersammelgebiets sind in erster Linie für die überregionale Literaturversorgung bestimmt. Sie können über die Fernleihe oder über die Tübinger Dokumentlieferung bestellt werden. Bei älterer Literatur, die noch nicht in unserem WWW-Katalog nachgewiesen ist, kann der Fernleihschein mit den vollständigen bibliographischen Angaben versehen direkt an die UB Tübingen (Fernleih-Sigel 21) gesandt werden."
http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/bib.21/ssg.6_22
http://www.uni-tuebingen.de/uni/qub/fach/ssgalto/ssgalto.htm

 

 

Virtuelle Bibliothek des Sondersammelgebietes "Vorderer Orient einschließlich Nordafrika" (SSG 6.23) der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle (MENALIB)

Unterstützt durch die Bemühungen von zahlreichen Institutionen und Einzelpersonen bietet das Sondersammelgebiet Vorderer Orient / Nordafrika der ULB Halle mit der Middle East Virtual Library (MENALIB) ein Portal, welches Informationen aus dem Internet, digitale Aufzeichnungen bzw. Verzeichnisse von Offline-Medien (Druckwerke, Manuskripte) zugänglich macht. Die wichtigste Funktion sei hier knapp erwähnt: Über den Link Middle East Virtual Catalog auf der Seite Books & Periodicals gelangt man zu dem Virtuellen Katalog des Sondersammelgebietes Vorderer Orient / Nordafrika. Diese auf der Homepage der UB Karlsruhe (dem Konzept des Karlsruher Virtuellen Kataloges entsprechend) eingerichtete Suchmaske erlaubt die Suche in den Beständen des Sondersammelgebietes Vorderer Orient, Nordafrika (SSG 6.23), welche bis Ende 1997 in der UB Tübingen und ab 1998 in der ULB Halle erworben wurden. Im Suchergebnis werden optisch voneinander getrennt jeweils die in Tübingen und die in Halle vorhandenen Titel angezeigt. Siehe dazu die Einführung: Recherchemöglichkeiten über die Virtuelle Bibliothek des Sondersammelgebietes Vorderer Orient einschließlich Nordafrika

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