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Podiumsteilnehmer (v.l.): Prof. Dr. Werner Schiffauer, Burhan
Kesici, Omid Nouripour, PD Dr. Dietrich Reetz (Moderator), Dr.
Ehrhatz Körting, Dr. Nadeem Elyas.

Dietrich Reetz: "In welchem Rahmen und in welchen Formen
können Muslime ein religiös bestimmtes Leben in Europa
und in Deutschland leben? Welche Probleme, welche Fragen werden
dadurch aufgeworfen?"“

Nadeem Elyas: „Wir dürfen die Stärkung der islamischen
Identität und das Ausleben der islamischen Frömmigkeit
in der deutschen Gesellschaft nicht gleichsetzen mit Distanzierung
von der deutschen Gesellschaft“

Werner Schiffauer: „Es ist eine Opposition zum Westen,
die sich in der Hinwendung zum Islam artikuliert und das macht
das Unbehagen, das zum Teil in der Öffentlichkeit an den
islamischen Ausdrucksformen existiert, aus“

Innensenator Körting: „Grenzen, nicht rechtlicher
Art, sondern Grenzen politischer Art sollten wir dort setzen,
wo Religion zur Abschottung führt, das heißt wo es
eine Auseinandersetzung mit der übrigen Gesellschaft nicht
gibt“

Omid Nouripour: „Wir schreiben mittlerweile muslimischen
Mitbürgerinnen und Mitbürgern Probleme zu, die auch
andere haben, die aber nicht Muslime sind, aber bei denen es auch
darum geht dass sich eine Minderheit in eine Mehrheitsgesellschaft
hineinfindet“

Burhan Kesici : „Es ist so, dass Muslime eingesehen haben,
dass sie keine zeitliche Erscheinung mehr in Deutschland sind,
sondern dass sie ein Teil dieser Gesellschaft sind, und nun versucht
man seinen Platz zu finden“
Weitere Eindrücke der Veranstaltung:





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