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DAVO - Kongress in Bonn, 8.-10. Oktober 2009

Das ZMO auf dem DAVO-Kongress 2009:

Panel "Wirtschaft im Vorderen Orient / Economic Development in the Middle East and North Africa" Link

Organisatoren: Steffen Wippel und Anja Zorob
Eingeladen sind Beiträge, die sich aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit wirtschaftlichen Fragen in der MENA-Region beschäftigen.

Beiträge:
- Rahel Schomaker, Speyer:Public Private Partnerships im Nahen Osten und Nordafrika: Potentiale und Bestimmungsfaktoren von PPPs in der Bereitstellung von Infrastruktur
- Susanne Bauer,Berlin:Kapazitätsaufbau für Wissenstransfer nachhaltige Wirtschaftsentwicklung im Kontext globaler Veränderung: Beitrag der Entwicklungszusammenarbeit in der MENA-Region
- Elias Jammal, Heilbronn: Vertrauen in deutsch-arabischen Wirtschaftskooperationen
- Steffen Erdle, Berlin: Erfolgsmodell mit Zukunftsperspektive? Die Politische Ökonomie von Ben Ali's 'Neuem Tunesien’
- Anja Fischer, Wien: Wirtschaftliche Handlungsprozesse bei Sahara-Nomadinnen
- Sarah Ruth Sippel, Leipzig: Zwischen Investition und Ausstieg: Mikroökonomische Strategien der Betriebsführung und  „Familienmanagement“ in Südmarokko
- Heiko Schuss, Erlangen: Testen der Grenze. Innovative islamische Finanzprodukte diesseits und jenseits der Shari’ah

anschließend:
- Sitzung des DAVO-AK-Wirtschaft (Leitung: Steffen Wippel, Anja Zorob)

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Im Panel "Neuere Entwicklungen in den Staaten des Golfkooperationsrates"Link

Vortrag von PD Dr. Katrin Bromber: „Nationale Sportkörper der Arabischen Golfstaaten“

Der funktionale Einsatz des Sports als nationaler Ressource entfaltet in den Staaten am Arabischen Golf seit den letzten zwei Dekaden eine besondere Dynamik. Diese Entwicklung findet ihren Aus-druck zum einen in ambitionierten Bewerbungen um das Austragen von Spitzensportereignissen, dem Errichten gigantischer Sportbauten – mit oftmals identischer Stoßrichtung wie den Formel 1 Renn-strecken in Bahrain und Abu Dhabi – sowie dem Aufbau von Institutionen und Akademien zur Förde-rung des Spitzensports. Zum anderen versuchen die Arabischen Golfstaaten nationale Sportkader aufzubauen, die im internationalen Maßstab mithalten können. Der Beitrag diskutiert die unter-schiedlichen Strategien der Rekrutierung und Vermarktung nationaler Sportkörper. Er befasst sich mit diskursiven Anbindungen an den globalen Spitzensport als Strategie der Prestigegewinnung, mit den Verzahnungen von Sportkörper mit dem sportindustriellen Komplex und mit der Vorbildrolle erfolgreicher Athleten für Neuausrichtungen nationaler Gesundheitspolitik.

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Vortrag von Dr. Steffen Wippel: „ Der neue Containerhafen Salalah - Geoökonomische Position im regionalen Wettbewerb“

Die Golfregion kann als Verflechtungsraum mit engen wirtschaftlichen Verbindungen nach Europa, Asien und Afrika verstanden werden. Besonders augenscheinlich sind beispielweise Bemühungen Dubais, sich als überregionales Handelszentrum zu etablieren, die bereits mehrfach untersucht wurden. Andere Städte und Staaten in der Region versuchen diesen Bestrebungen nachzueifern. Ende der 1990er Jahre begann auch Oman einen Containerumschlaghafen in der wirtschaftlich lange vernachlässigten Dhofar-Provinz zu errichten. Innerhalb weniger Jahre stieg dieser Hafen zu einer der größten Containerumschlagplätze weltweit auf.
Aufgezeigt werden sollen nach kurzen konzeptionellen Vorüberlegungen zu geoökonomischen Konstruktionen die Positionen des Hafens im nationalen, regionalen und globalen Kontext. Dabei geht es zum einen um die nationalen Versuche Omans, sich im Rahmen seiner ökonomischen Diversifizierungsversuche weltweit als Handelsplatz zu positionieren. Innerhalb des Landes wurden und werden mehrere einander ergänzende Hafenanlagen errichtet. Gleichzeitig beruft man sich auf das historische Erbe einer alten Handelsnation. Zum andern wird die Eingliederung des Hafens in die weltumspannende Logistikkette und das Verteilernetz des global größten Containerschifffahrtsunternehmens und einer der wichtigsten Containerterminal-betreiber, A.P.Møller-Mærsk, betrachtet, der Salalah als zentralen Knoten- und Verteilerpunkt nutzt und betreibt. Während die Verflechtungen ins nationale Hinterland gering bleiben, wird vor allem die geostrategische Lage an der großen Ost-West-Handelsroute genutzt und mit Nebenlinien in den Golf oder ins östliche Afrika verbunden. Schließlich wird die regionale Konkurrenzsituation untersucht, in der sich der Standort zu bestehenden Anlagen und im Aufbau befindlichen Hafenprojekten im näheren oder weiteren Umfeld befindet.

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DAVO-Werkstattgespräche zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Leitung: Christoph Schumann und Steffen Wippel

Beiträge:
- Philipp Rohde, Erlangen: Möglichkeiten und Grenzen der Wirtschaftpolitik in kleinen Ölstaaten – Das Beispiel Dubai
- Christian Neugebauer, Marburg: Der Zusammenhang zwischen ausländischen Direktinvestitionen und Reformen in autoritären Staaten: Das Beispiel Marokko
- Jasmin Gerau, Bochum: Die Wahrnehmung der EU in den Mediterranen Partnerländern
- Katharina Völker, Otago: Beiträge zur Reformation (?): Zeitgenössische Koranhermeneutiken von Fazlur Rahman Malik, Muhammad Arkoun, Nasr Hamid Abu Zayd
- Stephan Kokew, Leipzig: Zeitgenössische Interpretationen muslimischer Geistlicher und Intellektueller zur Frage der Toleranz (at-tasāmuh) im Islam
- Björn Bentlage, Bochum: Säkularisierung und Sakralisierung im ägyptischen Recht und öffentlichen Debatten
- Silvia Martens, Bern: Wohltätigkeit von Muslimen in der Schweiz