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EXHIBITION 2013

Konzept | Kuratorin | Ausstellungsort

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Die Stärke von Kunst und Geisteswissenschaft ist es, gesellchaftlichen Diskursen neue Fragen und Perspektiven zu eröffnen. ISOE exhibition geht davon aus, dass Kunst in Verbindung mit den Geistes- und Sozialwissenschaften etwas erreichen kann, was beide im Alleingang nicht vermögen. Durch die Verknüpfung von Kunst- und Wissensproduktion wird eine größere Tiefenschärfe erzeugt. Es entstehen neue Perspektiven auf die Welt und eine veränderte Wahrnehmung der eigenen Rolle darin. Die Differenziertheit der Wissenschaft verbindet sich synergetisch mit der Radikalität von Kunst. Von November 2013 bis Januar 2014 findet ISOE exhibition in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin statt.

 
 
 

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ISOE will das Experimentelle, das dem Projekt inhärent ist, dem Publikum näher bringen. Hierzu werden unter anderem Erlebnisräume geschaffen, die einen sinnlichen Zugang zu den jeweiligen Themen bieten.

Die sechs zentralen künstlerischen Auftragswerke werden durch andere künstlerische Arbeiten ergänzt, gegenübergestellt oder in produktive Konkurrenz zueinander treten. Neben den Räumen der Kunst wird es Räume der Wissensproduktion geben. Die Auswirkungen des dialogischen Prozesses als Ergebnis der Zusammenarbeit werden sich durch die gesamte Ausstellung ziehen und die verschiedenen Räume verbinden.

Zu den künstlerischen Arbeiten zählen unter anderem Installationen, Sound- und Videoarbeiten, Zeichnungen, Performances, Wandzeichnungen und Archive.

 

Gemuce/MZ, A Tale of one City (sex of angels, authority, heaven, competition)Serie von Gemälden, seit 2006

 

M.Sherif/EG, O.T., Buchumschlag, 2010

 

Weitere Informationen zu den beteiligten Künstlern finden Sie unter ART + RESEARCH

 

Die Wiener Kuratorin, Künstlerin und Filmemacherin Daniela Swarowsky studierte an der Johannes Kepler Universität Linz Kunst- und Kulturmanagement und arbeitet seit 1991 als Kulturproduzentin im Bereich Bildende Kunst und experimentelle Musik. Von 1995 bis 2000 war sie in New York als Kuratorin und Kulturproduzentin tätig. Zu ihren dortigen Stationen gehörte die renommierte The Kitchen (Plattform für innovative intermediale Kunst- und Performance Projekte) und die Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Festival. 1999 kuratierte sie das Kunstprojekt und intermediale Festival Among Others 3 (ao3) in der Kunsthalle Exnergasse in Wien. In den Niederlanden aber auch international machte sie sich einen Namen als Kuratorin von Kunstprojekten wie Dreamgarden_Internal Landscapes (Rotterdam Cultural Capital 2001) und der Filmtrilogie Messages from Paradise_About the Permanent Longing for Elsewhere (#1 Egypt:Austria, #2 Morocco:Netherlands).

 


Daniela Swarowsky sagt über ihre kuratorische Arbeit: "Der Motor meiner Arbeit ist eine Sensibilität für gesellschaftliche blinde Flecken. Gesellschaftliche Grenzen auszutesten und zu überschreiten, treibt mich an. Oft starte ich mit einer Idee, die mich fasziniert und neugierig macht. Bei der Erarbeitung und als Ausgangspunkt meiner Konzepte formuliere ich Fragestellungen und schaffe Rahmen-bedingungen oft in Form von experimentellen Versuchsanordnungen.
Bei meinen bisherigen Arbeiten habe ich Menschen aus unterschiedlichen Zusammen-hängen dazu eingeladen über ihren gewohnten Tellerrand zu schreiten. Dabei ist es mir gelungen KünstlerInnen, TheoretikerInnen, WissenschaftlerInnen, oder Menschen aus anderen Kontexten wie BeamtInnen und MigrantInnen zusammenzubringen. Diese sind dann miteinander in einen Dialog getreten und haben gleichzeitig mit mir an den vorgeschlagenen Themen geforscht. Meine Aufgabe sehe ich darin, Instruktionen für Experimente zu geben und einen sicheren Rahmen zu schaffen, in dem die Teilnehmenden genügend Raum für ihre individuelle Forschung und den Austausch erhalten. Im Verlauf initiiere ich dann künstlerische und soziale Prozesse und versuche, sowohl auf der Erlebnisebene zu arbeiten, als auch materielle und immaterielle Bilder und Räume zu ermöglichen und zu schaffen. Das Publikum/der Rezipient wurde bei meinen zurückliegenden Arbeiten stets herausgefordert, aus der passiven Rolle des Konsumenten herauszutreten."

 

Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien - eine Einrichtung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg - zeigt Gruppen- und Themenausstellungen zu sozialen und kulturellen Gegenwartsprozessen in Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen Künsten. Seinen Sitz hat der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im 1847 erbauten ehemaligen Diakonissen-Krankenhaus am Mariannenplatz. Mit 450 qm Ausstellungs-fläche und über 200 lfm Hängefläche erfüllen die Räume die Anforderungen für mittel-große Ausstellungen. Pro Jahr werden ca. sechs Ausstellungsprojekte z.T. gemeinsam mit kooperierenden Institutionen, Kuratoren oder Künstlergruppen realisiert.