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Abbildung Header: © Filipa César, The Embassy, 2011

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Februar 2013

Zweites ISOE pre-event in Paris

Paris 2013

Fotos: S. Schielke

Unter dem Titel migrants (in)visible fand am 8. und 9. Februar das zweite Pariser ISOE pre-event statt, auf dem Fragen zur Bildproduktion im Kontext afrikanischer Migration im Zentrum standen.

Die Veranstaltung wurde organisiert von der ISOE-Kuratorin Daniela Swarowsky und der ISOE-Forscherin Aissatou Mbodj in Kooperation mit dem Pariser Kunstraum Espace Khiasma sowie dem Kuratorinnen-Kollektiv Le Silo.

Ausgehend von bestehenden Bildern über Migration ging die Veranstaltung der Frage nach, welche Position Migranten gegenüber den existierenden visuellen Repräsentationen einnehmen und wie Ansätze für eine neue Bildsprache gefunden werden können. ISOE-Kuratorin Daniela Swarowsky wollte erkunden, wie und warum bestimmte Motive teilweise seit Jahren in den öffentlichen Medien, aber auch im Kunstkontext reproduziert werden.

"Wie ich in meinen Recherchen feststellen musste, taucht gerade wenn es um die westafrikanische Migration in und nach Europa geht, häufig das Bild der leidvollen Wüstendurchwanderung oder das mittlerweile überstrapazierte Motiv des (übervollen) Bootes auf. Während sich in Deutschland die kopftuchtragende Frau als Synonym für Migration durchgesetzt hat, werden in Frankreich stigmatisierte Orte, wie die Foyers, also sogenannte Gastarbeiterwohnheime, nach wie vor mit westafrikanischen Migranten assoziiert. Auf dem ISOE pre-event sollte es deshalb zunächst darum gehen, den Entstehungsprozess visueller Repräsentationen von Migration zu hinterfragen."

Auf der gut besuchten Veranstaltung entwickelte sich daraus eine lebendige Diskussion zwischen Publikum und Podium entlang verschiedener Frage: Wann und wie werden Migranten sichtbar oder inwieweit und warum bleiben sie unsichtbar? Folgt oder unterliegt die Auswahl der Motive bestimmten Machtstrukturen und welche Position beziehen dabei die Bildproduzenten und Medien? Welche Rolle spielen gängige Motive bei der Reproduktion von Stereotypen? Wie unterscheidet sich die Bildsprache europäischer Fotografen von jenen, die einen Migrationshintergrund haben?

Im Rahmen des ISOE-Ausstellungsrojektes widmen sich die Wissenschaftlerin Aissatou Mbodj und die Künstlerin Anissa Michalon den Pariser Foyers. Auf dem ISOE pre-event wurden unter dem Titel Focale sur les Foyers deshalb zwei unabhängige Fotoserien von Anissa Michalon und Vincent Leroux zur westafrikanischen Migration und den Pariser Foyers vorgestellt und diskutiert. Beide Arbeiten, die unterschiedlichen Ansätzen folgen und dabei dem Prozess der Bildproduktion kritisch reflektieren, werden auf der im November geplanten Still in Search of Europe? Ausstellung im Kunstraum Bethanien zu sehen sein.

 

September 2012

Auftragsarbeit von Bofa da Cara wird vom Auswärtigen Amt gefördert

Bofa da Cara, My African mind, Video, Farbe, Ton, 6 min 11 sek, 2010

 

ISOE beauftragt das Künstlerkollektiv Bofa da Cara um den angolanischen Künstler Nástio Mosquito mit den Vorarbeiten zu einem richtungsweisenden Hauptwerk der ISOE Ausstellung: My European Mind (Arbeitstitel). Ausgangspunkt für diese programmatische Arbeit ist die Frage: Inwiefern beeinflusst Europa die Realität und Imagination der AfrikanerInnen heute? 

My European Mind wird möglich durch eine zusätzliche Förderung des Auswärtigen Amtes/ Referat Afrika Subsahara.

 

Juni 2012

Erstes ISOE pre-event in Paris
Wenn die französischen Anthropologin Aissatou Mbodj und die ISOE Kuratorin und Filmemacherin Daniela Swarowksy zusammenarbeiten, ist das immer besonders produktiv. Aus ihrem kontinuierlich inspirierten Austausch ging das Konzept für eine Veranstaltung in den Pariser Foyers hervor, die in das dort zum vierten Mal veranstaltete festival de cinema des foyers aufgenommen wurde. Die zumeist westafrikanischen Bewohner des Foyers Lorraine im 19. Pariser Bezirk waren im Anschluß an ein Filmscreening von Messages from Paradise (ein Film von Swarowsky & Schielke) zur Debatte  „Migrer ici, comment en parler là-bas?“ eingeladen und konnten ihre Erfahrungen einbringen. Wie sprechen die Foyerbewohner eigentlich in ihren Herkunftsländern über die Immigration nach Frankreich und das Leben hier?

 

Fotos: S.Schielke

 
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