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Europa Finden: Vermessungen des Möglichen in Afrika und im Nahen Osten

„Europa finden –Vermessung des Möglichen in Afrika und im Nahen Osten“ ist ein ethnologisch und historisch ausgerichtetes interdisziplinäres Nachwuchsforschungs-projekt, das am Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin von 2010 bis 2014 läuft.
Ziel des Projekts ist es, ein interdisziplinäres, empirisch fundiertes und theoretisch reflektiertes Verständnis von den Auseinandersetzungen mit „Europa“ als einer Metonymie des Möglichen zu gewinnen, und zwar sowohl in ihren bejahenden als auch in ihren negierenden Formen. Während das Bild von Europa, das sich Menschen in diesen Gesellschaften machen, alles andere als einheitlich ist, stimmt es doch in einem Punkt überein: „Europa“ steht für das, was Menschen in ihrer eigenen Gesellschaft für möglich, erstrebenswert, gefährlich oder unausweichlich halten. Die Auseinandersetzung mit Europa und den damit verbundenen Vorstellungen von Mensch und Gesellschaft bietet Menschen in Afrika und im Nahen Osten einen Weg, sich ein Bild davon zu machen, welche Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven sie haben können. Wir wollen in diesem Projekt das Augenmerk auf die Orientierungsversuche und die Entfaltung von Handlungsmöglichkeiten richten, die zu gesellschaftlicher Entwicklung, wirtschaftlicher Prosperität, kulturellem Gestaltungsfreiraum und persönlichem Glück führen sollen. Was diese politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Auseinandersetzungen vereint, ist das kreative und kritische Moment einer Suche nach Handlungsmöglichkeiten inmitten von unausweichlich empfundenen Kräften.
Ethnologische (Ägypten, Angola, Senegal, Mali) und historische (Ägypten unter Nasser, Osmanisches Reich 1870-1918) Fallstudien eröffnen ein besseres und tieferes Verständnis sowohl von der Rolle Europas aus einer Außenperspektive als auch von der gesellschaftlichen Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Möglichen überhaupt.
Das Thema der kreativen Auseinandersetzung mit dem Möglichen, mit der sich die Forschergruppe befasst, bietet sich ganz besonders für kreative und künstlerische Formen der Wiedergabe an. Wofür steht Europa? Mit welchen Entscheidungen sehen sich Menschen in Afrika und im Nahen Osten konfrontiert? Was bedeutet es, sich eine bessere Zukunft vorzustellen? Das Forschungsprojekt wird deswegen von Anfang an von einem Kunstprojekt begleitet, welches im Jahr 2013 in einer Ausstellung in Berlin münden wird.

 

Mitarbeiter/innen:
- Vanessa Díaz, Doktorandin
- Bettina Gräf, Post-Doc Fellow
- Knut Graw, assoziiert, Aufenthalt am ZMO geplant für 2012
- Aïssatou Mbodj, assoziiert, als Gastwissenschaftlerin 2010-2011
- Leyla von Mende, Doktorandin
- Samuli Schielke, Projektleiter
- Daniela Swarowsky, Kuratorin der Ausstellung

 

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