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Die ZMO-Reihe Studien veröffentlicht
Forschungsergebnisse aus der Arbeit der einzelnen Projekte, Tagungsbände
sowie ausgewählte Monographien, die das Forschungsprofil
des Zentrums ergänzen.
Neben den ZMO-eigenen Schriftenreihen im Klaus Schwarz Verlag
werden Forschungsergebnisse in Monographien und Aufsätzen
publiziert, die im In- und Ausland erscheinen. Weiterhin erscheint zweimal im Jahr das Orient Bulletin, ein einmal jährlich informiert ein Jahresbericht über die Ereignisse des Forschungsjahres.
Die ZMO-Reihe Arbeitshefte, die zwischen 1993 und 2003 verlegt wurden, versteht sich als eine Reihe von Diskussionspapieren aus der Projektarbeit.

Aktuelle Ausgabe der ZMO-Studien
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Katrin Bromber
Imperiale Propaganda. Die ostafrikanische Militärpresse im Zweiten Weltkrieg
Mehr als 320 000 Männer aus Ost- und Zentralafrika nahmen unter britischem Oberkommando als Angehörige von Kampfeinheiten, Wachmannschaften und Versorgungstruppen am Zweiten Weltkrieg teil. Der Militärdienst führte etwa die Hälfte von ihnen nach Nordafrika, in die Levante, nach Madagaskar oder Südasien. Zur Legitimation dieser Einsätze und zur Regulierung des soldatischen Verhaltens setzte das britische Militär erstmals propagandistische Mittel in großem Stil ein - neben Funk und Film vor allem Militärzeitungen in afrikanischen Sprachen. Anhand von Archivquellen untersucht die Studie Propagandastrukturen und die in ihnen wirkenden europäischen und afrikanischen Akteure. Mit einem diskursanalytischen Blick auf die Zeitungen werden Legitimations- und Regulierungsstrategien der Armeeführung und der Kolonialregierungen herausgearbeitet, mit denen die Sichtweisen der afrikanischen Soldaten auf ihren Anteil am Sieg und ihren Platz in der kolonialen Nachkriegsgesellschaft vorstrukturiert werden sollten.
Katrin Bromber, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZMO, promovierte zu sprechakttheoretischen Aspekten des Swahili an der Universität Leipzig und habilitierte mit der vorliegenden Schrift im Fach Afrikanistik an der Universität Wien. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich des Swahili als Sprach- und Kulturphänomen, der Geschichte Ostafrikas sowie der sozialhistorischen Implikationen von Sport und Körperkultur in Äthiopien und den Golfstaaten.
Hrsg.: Zentrum Moderner Orient. Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V.
Reihe: ZMO-STUDIEN 28
2009
410 Seiten
Taschenbuch
ISBN 978-3-87997-654-6
lieferbar; 32 Euro
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